Massivholz-Abc

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... unter anderem Informationen zu dem Thema Massivholz, Holzarten, Oberfläche und Pflege u.v.m.

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Abfärben

Nicht farbechte Textilien können durch Körperwärme, Feuchtigkeit usw. abfärben. Das passiert häufig bei hellen Bezügen auf Polsterteilen, aber auch schon bei naturbelassenen Holzflächen, Stühlen, Bänken usw. Ursache sind demzufolge in der Regel die Textilien und nicht das Polstermöbel. Das gilt auch für Rau- oder Veloursleder.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind flüchtig und äußerst geruchsintensiv (z.B. Citrusschalenöl), sie dienen hauptsächlich zur Geruchsüberdeckung.

Ahorn

Ahornarten wachsen in den nördlichen, gemäßigten Zonen. Die Baumhöhen variieren zwischen 15 und 30 m, die Stammdurchmesser zwischen 60 und 150 cm. Das harte Holz ist meist hellfarbig, sehr homogen und geradfaserig. Ahornhölzer trocknen gut, jedoch langsam. Sie lassen sich mit allen Werkzeugen hervorragend bearbeiten und sind im Gebrauch sehr formstabil. Die Rohdichte beträgt etwa 630 kg/cbm.

Anbauteile

aneinanderstellbare Möbelteile

Antiquität

Möbel, die etwa 100 Jahre oder älter sein müssen und nachträglich nicht wesentlich verändert wurden

Applikationen

Nachträglich an- oder aufgebrachte Verzierungen auf Möbel, Stoffen usw.

Arbeiten

Volumenänderung des Holzes bei Aufnahme oder Abgabe von Feuchtigkeit aus den Zellwänden. Holz ist ein Naturprodukt, das je nach Jahreszeit und unterschiedlicher Luftfeuchte quillt oder schwindet.

Ast

"Äste nehmen eine Sonderstellung unter den sog. "Fehlern" des Holzes ein. Sie sind Seitensprossen des Baumes, insofern lebensnotwendige Bestandteile des Baumes, die nicht als Fehler angesprochen werden können, sondern als Merkmale, die die Verwendungsfähigkeit in meist negativer Art beeinflussen. Die Astbildung ist abhängig von Erbanlagen, Standort, Bestandsgründung und Bestandspflege. Die zunächst grünen Äste sterben ab, wenn sie nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Abgestorbene Äste vermorschen und brechen ab (natürliche Astreinigung) oder werden in gut geführten Beständen abgeschnitten. Die Astabbruchstellen überwallen, es bilden sich die Beulen, Astnarben, Chinesenbärte, Rosen, Siegel. Oft dringen Fäulnispilze oder Bakterien über die Abbruchstellen in den Stamm ein und zersetzen sowohl den Aststummel als auch das umgebene Holz. Gesunde Äste sind nicht durch Fäulnis beschädigt und mit dem umgebenen Holz fest verbunden (verwachsen). Sind sie nicht verbunden, so bezeichnet man sie als lose Äste (Qualitätsfehler)."

Aufforstung

Pflanzung junger Bäume auf freien Flächen; zumeist Wiederaufforstung nach der Holzernte.

Aufmaß, Aufstellen und Ausrichten

Das Messen bei der Planung von Möbeln und das Ausrichten bei Lieferungen gehören zu den wichtigsten Aufgaben bei der Möbelplanung und Montage. Der Verkäufer und der Monteur müssen deshalb unbedingt bereits bei der Planung bzw. vor der Montage wissen, welche Boden- und Wandmaterialien in der Wohnung vorhanden sind. Die „Tragfähigkeit“ der Wände ist schon allein aus Sicherheitsgründen ganz besonders wichtig. Bei Hängeschränken können einige hundert Kilo die Wand belasten. Im Zweifelsfall kann der Bauträger bzw. Hausherr Auskunft geben, oder der Monteur muss eine kleine Probebohrung durchführen. Böden, Wände und Decken sind nicht gerade, und deshalb muss beim Montieren und Aufstellen der Möbel mit kleinen Unebenheiten gerechnet und dies berücksichtigt werden.

Balken

Ein Balken ist ein Kantholz, dessen größere Querschnittseite mindestens 200 mm breit ist.

Bast

Ein Bast ist die Innenseite der Baumrinde.

Bastard

(Hybride) Ergebnis einer Kreuzung aus Pflanzen verschiedener Varietäten, Arten, Unterarten und Gattungen.

Baum

Bäume entstehen teils ungeschlechtlich aus Stockausschlägen, Stecklingen oder Wurzelbrut, teils geschlechtlich aus Samen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine natürliche Vermehrung (sogenannte Naturverjüngung) durch Samenflug handelt, oder um eine vom Menschen vorgenommene Pflanzung. Der Samen beginnt zu keimen, sofern er die notwendige Wärme, Feuchtigkeit und Nährstoffe vorfindet. Es bildet sich je ein erster Trieb nach oben und nach unten gerichtet (geotrop und heliotrop). Der geotrope Trieb bildet den Ansatz zur späteren Wurzel, der heliotrope wird zu Stamm und Krone. Die Wurzeln dienen zur Festigung des Baumes im Erdreich, primär aber zur Nährstoffaufnahme. Anorganische Nährstoffe, die in feinstverteilter Menge im Wasser des Bodens gelöst sind, werden von einem weitverzweigten System von feinen und feinsten Wurzeln aufgesaugt und über den Stamm in die Krone des Baumes geleitet. Diese anorganischen Nährstoffe sind u. a. nichtmetallische Elemente wie Stickstoff, Phosphor und Schwefel, Leichtmetallsalze von Kalium, Natrium, Kalzium usw. sowie eine Anzahl von Spurenelementen.

An der Unterseite der Blätter befinden sich kleine Spaltöffnungen, sogenannte Palisadenzellen, durch die der Baum das bei jedem Verbrennungsvorgang entstehende Kohlendioxid (CO2) aufnimmt. Die anschließende Synthese des Kohlendioxids mit dem Wasser unter Mitwirkung des Blattgrüns (Chlorophyll) als Katalysator und der Sonnenenergie (Photosynthese, Photo = griech. Licht) erzeugt zunächst Traubenzucker, wobei der freiwerdende Sauerstoff ausgeschieden wird. Anschließend erfolgt die Umwandlung unter Abgabe des Moleküls Wasser zu Stärke, woraus durch Vervielfachung der eigentliche Baustoff des Holzes, die Cellulose entsteht. Das Wachstum des Holzes geschieht ausschließlich im Kambium, einer äußerst dünnen, den ganzen Baum umhüllenden Schicht zwischen Splint und Bast. Hormone (Auxine) steuern die Zellteilung. Rindenzellen werden nach außen, Holzzellen nach innen ausgeschieden.

Beize/beizen

Färben von Holzoberflächen durch Farbstoffe in Form von Flüssigkeiten bzw. Gasen. Vor dem Beizen des Holzes wird dieses geschliffen und anschließend die Oberfläche staubfrei gemacht. Beim Auftragen der Beize werden weiche Holzflächen dunkler, harte Flächen bleiben heller.

Belastbarkeit

Die Belastbarkeit von Polstermöbeln, Betten, Matratzen, Funktionsteilen generell, Einlegeböden, Schubkästen, Regalen und Wandborden - ob Glas, Holz, Metall, Kunststoff - ist sehr unterschiedlich. Deshalb sind die Herstellerangaben zu den maximalen Belastbarkeitsgrenzen unbedingt zu beachten. Auch eine fachgerechte und ausreichende Wandbefestigung / Auflage bzw. Standsicherheit ist erforderlich.

Beschlag

Sämtliche Vorrichtungen, die zum Verbinden, Halten und Lösen von Möbelteilen sowie der Bewegung und dem Verschließen von Türen, Klappen, Schubkästen u. a. dienen, werden als Beschläge bezeichnet.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Möbel, die für den privaten Wohnbereich gefertigt wurden, dürfen auch nur für den allgemeinen Wohnbedarf verwendet werden. Sie eignen sich nicht für den Objekt- oder Außenbereich. Das gilt für gewerblich genutzte Ferienwohnungen, Büros, Hoteleinrichtungen usw. Bei Aufträgen für den gewerblichen Bereich bzw. Objektbereich sowie öffentliche Einrichtungen müssen die dafür gültigen Normen, Sicherheitsbestimmungen und Regelwerke beachtet werden.

Betten

Jeder Mensch hat individuelle Ansprüche und Vorstellungen, wenn es um den Kauf einer Bettanlage geht.
Deshalb sind persönliche Angaben wie Personengewicht, Schlafgewohnheiten (Seitenschläfer), Raumklima oder Qualitätsansprüche äußerst wichtig. 

Regelmäßiges Wenden der Matratzen und Lüften des Schlafraumes sind aus hygienischen Gründen sehr wichtig.

Bettkasten

Der Bettkasten darf grundsätzlich nicht überladen oder zu voll gefüllt werden, damit die notwendige Luftzirkulation stattfinden kann. Wird das nicht beachtet, kann es zu Folgeschäden wie z. B. Schimmelpilzbildung, Geruchsbildung oder Schäden am Fußboden kommen.

Bienenwachs

Bienenwachs ist ein Ausscheidungsprodukt aus den Drüsen der Honigbiene und wird aus den Wachswaben des Bienenstockes gewonnen. Es wird hauptsächlich für die Herstellung von hochwertigen Kerzen, Salben und kosmetischen Cremes verwendet.

Bienenwachs findet ebenfalls als Oberflächenveredelung im Möbelbau Anwendung.

Bienenweide

Pflanze, die den Bienen Nektar und Pollen als Nahrung liefert, z.B. Hasel, Erle, Weide, Lärche, Kornelkirsche, Ulme, Wild- und Traubenkirsche, Ahorn, Elsbeere, Faulbaum, Robinie, Sommer- und Winterlinde.

Biotop

Griechisch: "Lebensraum"; ein durch bestimmte Pflanzen und Tiergesellschaften gekennzeichneter Lebensraum, z.B. Sumpf, Wiese, Wald.

Biozönose

Griechisch: "Lebensgemeinschaft"; alle Pflanzen und Tiere in einem bestimmten Biotop.

Birke

Birken wachsen bevorzugt in nördlichen Regionen Nordamerikas, Europas und Ostasiens. Die Baumhöhen überschreiten selten 25 m, artenabhängig variiert der Durchmesser zwischen 40 und 90 cm. Das helle bis gelblich oder rosabraune Holz ist von feiner und gleichmäßiger Struktur, es ist fest und geradfaserig. Das vorsichtig zu trocknende Holz lässt sich manuell wie maschinell leicht verarbeiten. Um 650 kg/cbm beträgt die Rohdichte.

Bläue

ist eine Verfärbung des Holzes, die mehr oder weniger tief in das Splintholz eindringt. Sie beeinträchtigt nur die Optik des Holzes, jedoch nicht dessen Substanz und hat somit keine Auswirkung auf die Stabilität. Bläue und an Bläue erinnernde Verfärbungen werden vom eigentlichen Bläuepilz und gewissen Schimmelpilzen verursacht (Konditionsfehler).

Blankleder

Blankleder, Kernleder oder Core Leather ist ein pflanzlich gegerbtes, mäßig gefettetes Rindsleder (Kuh- und Kalbinnenhäute oder mittlere Bullenhäute) in der Stärke von mindestens 2,5 mm mit einer flachen Narbung. Durch die Festigkeit und Dicke sind die Leder sehr widerstandsfähig. Gutes Blankleder erfordert je nach Stärke eine Gerbdauer von etwa 2 - 4 Monaten.

Bleichen

Durch Bleichen werden Holzflächen und Flecken aufgehellt. Als Bleichmittel werden u. a. Salmiakgeist, Salzsäuren sowie spezielle Bleichbeizen verwendet.

Blende

Kommt überwiegend im Einbaumöbelbereich zum Einsatz. Hierbei werden Front- oder Korpusteile unterschiedlicher Breite verwendet, um Freiräume abzudecken (z. B. zwischen Schrank und Schrank, Schrank und Boden (sockelartiger Abschluss), Schrank und Decke).

Blindholz

Bei der Möbelherstellung und im Innenausbau verwendetes Holz oft minderer Qualität, das durch Aufleimen von Furnieren verschönert wird. Blindholz ist somit der nicht sichtbare Holzteil.

Blütenstand

Einzelblüten, die zu Blütenständen zusammengefasst sind, z.B. Dolde, Rispe, Traube, Kätzchen usw.

Bodenträger

Bodenträger dienen zur Aufnahme von Fachböden und können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden (meist Metall).

Bonnellfederkern

Ein Bonellfederkern ist das Basismodell der Federkernmatratzen und besteht aus einem System von Stahlfedern mit taillierter Form. Je höher die Belastung der Feder durch den auf der Matratze Schlafenden, desto stärker ist der Widerstand der Federn. Die Qualität hängt von der Beschaffenheit und Menge der verwendeten Federn und den Polstermaterialien ab.

Borke

ist die äußere Rinde eines Baumes. Sie schützt den Baum vor Gefahren der Außenwelt. Sie erneuert sich ständig, hält Regenwasser ab oder verhindert bei Sonnenschein zu hohe Verdunstung. Sie schützt ferner gegen Kälte, Hitze, Pilz- und Insektenbefall.

Brett

Das Format eines Bretts ist gemäß DIN 68252 mit einer Dicke von 8 - 40 mm und einer Länge oberhalb 80 mm definiert.

Brettschichtträger

Aus Brettschichtholz (BSH) industriell gefertigte Träger verschiedener Formen für die Verwendung im Holzbau. BSH besteht aus mindestens drei faserparallel miteinander verklebten getrockneten Brettern oder Brettlamellen aus Nadelholz. BSH wird auch als Leimholz oder Leimbalken bezeichnet.

Buche

Die Buche ist das am meisten verarbeitete Laubholz Mitteleuropas. Neben der in Europa stark verbreiteten Rotbuche, gibt es in den gemäßigten nördlichen Zonen Amerikas und Asiens weitere Arten. Buchen erreichen Höhen von 35 m und Durchmesser von 90 cm. Das rötlich-weiße Holz ist von feiner und gleichmäßiger Struktur. Ältere Bäume bilden zum Teil einen dunkleren Kern (Rotkern). Buchenholz ist hart, schwindet stark und erfordert eine vorsichtige Trocknung. Es sollte auch später stärkeren Feuchtewechseln weniger ausgesetzt sein. Buche lässt sich sehr gut bearbeiten, die Rohdichte beträgt ca. 720 kg/cbm.

Bürsten

Bürsten ist eine spezielle Bearbeitungstechnik von Oberflächen, bei der die weichen Holzfasern nach dem Wässern herausgebürstet werden und somit eine strukturierte Oberfläche entsteht.

Bugholzmöbel

Bugholz ist ein Werkholz, das mit Hilfe von Wasserdampf gebogen wird. Vorwiegend kommt hier Buchenholz zum Einsatz, z. B. Bugholzstühle entwickelt von Thonet.

Butzenscheibe

Eine Butzenscheibe, Batzenscheibe, Nabelscheibe, fälschlicher Weise als Ochsenauge oder scherzhaft auch "Flaschenboden" bezeichnet, ist eine runde Glasscheibe von 7 - 15 cm Durchmesser.

Sie hat produktionsbedingt in der Mitte eine Erhöhung, den Butzen oder Nabel.

Carnaubawachs

ist pflanzlichen Ursprungs und ein nachwachsender Rohstoff - ursprünglich aus Brasilien stammend. Carnaubawachs wird von den Blättern der Carnaubapalme gewonnen und auch für pharmazeutische und kosmetische Zwecke verwendet, z.B. zum Dragieren von Süßigkeiten und für Lippenstifte.

Cellulose

Die durch Photosynthese produzierte Cellulose ist ein Polysaccharid (Mehrfachzucker) in Pflanzen und bildet den Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden. Im Prinzip kann man es als deren Gerüstsubstanz bezeichnen. Jede pflanzliche Zelle besitzt eine eigene feste Zellwand, die dreischichtig aufgebaut ist und aus Cellulose besteht. Zusammen mit den Baustoffen Hemicellulose und Lignin ist die Cellulose in den Wänden zu Strängen gebündelt und verleiht der Zelle eine hohe Festigkeit.

Chemische Reaktionen, z.B. Weichmacher in Tischauflagen

Bei Möbeloberflächen, die mit unterschiedlichen Materialien länger Kontakt haben, kann es zu chemischen Reaktionen führen und Verfärbungen hervorrufen.

Chromgerbung

Im Bereich der Mineralgerbung hat die Chromgerbung die größte Bedeutung. Diese Gerbart erfuhr auch die gründlichste Erforschung und ihr Chemismus ist weitgehend geklärt. Dass Chromsalze gerbende Eigenschaften aufweisen wurde 1858 von Professor Friedrich L. Knapp veröffentlicht. Chrom, ein dem Eisen nahe stehendes Metall, kommt in der Natur als Chromeisenstein in größeren Lagern in Nordamerika, Norwegen, Indien und in Russland vor. Chrom tritt in seinen Verbindungen im allgemeinen 2-, 3-, und 6-wertig auf. Ungiftige und gerbfähige Verbindungen leiten sich nur von den 3-wertigen Chromsalzen her. Die Abwässer werden in den Gerbereien geklärt. Die im Klärwasser enthaltenen Chromsalze werden dem Gerbprozess wieder zugeführt.

Cold-Check-Test (Kälteschock)

Test zur Untersuchung der Elastizität und des Haftvermögens von Oberflächenmaterialien im Temperaturwechsel.

Ein Zyklus = 1 Stunde im Ofen bei 50°C
1 Stunde bei minus 20°C

Geprüft werden Bauteile als Gesamtwertung bis zur Rissbildung.

Darrdichte

ist das Gewicht (Rohdichte) pro Volumeneinheit (z.B.: kg/m3) von trockenem Holz bei 0 % Holzfeuchte. Je nach Darrdichte wird zwischen Hartholz und Weichholz unterschieden.

Darrgewicht

ist das Gewicht des Holzes bei 0 % Holzfeuchte

DGM

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V. ist ein Zusammenschluss von Möbelherstellern und Zulieferfirmen.

Sie verleiht umweltfreundlichen Qualitätsmöbeln ihr Gütezeichen, denn Möbel sollen nicht nur schön, sondern müssen auch haltbar sein und dürfen der Gesundheit nicht schaden.

Doch solche Qualitäten sieht man Möbeln beim Kauf schwer an. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel sorgt hier für Durchblick, damit der Möbelkauf kein Risiko wird.

Sie lässt sich die Möbel ihrer Mitgliedsfirmen vom neutralen Möbelprüfinstitut der Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) auf Herz und Nieren prüfen. Nur Möbel, die diesen Test bestehen, enthalten das Gütezeichen. Gütegesicherte Möbel erkennen Sie am Gütezeichen (RAL) als Aufkleber oder Anhänger.

Nähere Auskünfte der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e. V. finden Sie unter
www.dgm-moebel.de

Diele

Das Format einer Diele ist mit einer Dicke von 30 - 50 mm definiert. Die große Querschnittsseite ist mindestens 80 mm groß.

DIN 68871

Ein Möbel ist als Massivholz oder massiv zu bezeichnen, wenn alle Teile außer der Rückwand und Schubladenböden durchgehend aus der zu bezeichnenden Holzart hergestellt und nicht furniert sind. Rückwände und Schubladenböden müssen sperrholzfurniert sein.

Dornen

Umbildung von Blättern und Blatt-Teilen (Blattdornen, z.B. Berberitze, Robinie) oder Teilen der Sprossachse (Sprossdornen, z.B. Weißdorn, Schlehe oder seltener von Wurzeln).

Drehstangenschloss

Hierbei handelt es sich um ein über die gesamte Türlänge verlaufendes Gestänge, das an drei Punkten mittels oben und unten befindlichen Klauen sowie unter Mitwirkung des Schlosses verriegelt.

Drehtüren-, Falttüren- u. Gleittürenschränke

Ein sorgfältiges Ausrichten der Möbelteile ist hier besonders wichtig.

Drehwuchs

Drehwuchs bei Holz liegt vor, wenn die Längsfasern des Holzes nicht parallel zur Achse des Stammes oder des Astes verlaufen, sondern schraubig gedreht sind.

Druckholz

Im Stamm vorhandenes Holz mit etwas abweichenden Faser-Eigenschaften, welches infolge gewisser anormaler Beanspruchung in dem Baum vorhanden ist (Qualitätsfehler).

Druckstellen

Druckstellen bei Möbel- oder Einrichtungsgegenständen können sich sehr schnell und unterschiedlich ergeben. Bei Teppichen ergibt sich daraus eine Florverlagerung (Druckstelle z. B. durch ein Stuhl- oder Tischbein), was sich mehr oder weniger deutlich und je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel abzeichnet. Bei Veloursstoffen kann ein Sitzspiegel oder „Gebrauchslüster“ entstehen. Das sind „warentypische Eigenschaften“. Entstehen Druckstellen durch äußere Einwirkungen an Möbeln im Gebrauch, z. B. am Sockel eines Schrankes durch Anstoßen mit dem Staubsauger, spricht man von „Gebrauchsspuren“.

Durchbiegen

Ein gewisses Durchbiegen von Einlegeböden, Regalen, Schubkastenböden, Tischplatten oder Einlegeplatten ist je nach Material und Größe nicht zu vermeiden und zulässig (siehe Prüfnormen und Toleranzen), solange die Sicherheit, Funktion und der harmonische Gesamteindruck nicht beeinträchtigt werden. Belastungsgrenzen siehe Produktinformation des Herstellers.

Durchforstung

Regulierender Eingriff in den Waldbestand durch Entnahme einzelner Bäume.

Edelhölzer

Umgangssprachliche Bezeichnung für seltene Holzarten wie beispielsweise Palisander, Kirschbaum, Teakholz etc.

Eiche

Die zur Gattung der Laubgehölze und zur Gruppe Kernholzbaum gehörenden Eichenhölzer sind in der gesamten nördlichen Hemisphäre natürlich verbreitet. Sie sind geschichtsträchtige Bäume mit in Einzelfällen über 35 m Höhe und über 90 cm Durchmesser. Die hell- bis dunkelbraunen Hölzer sind qualitativ stark von den Wuchsbedingungen abhängig: Schnell gewachsenes Holz ist dunkler, schwerer und dann zäh und fest. Es lässt sich schwerer bearbeiten als langsam gewachsenes, weicheres Holz. Die mittlere Rohdichte beträgt 700 kg/cbm.

Eichenwickler

Mottenähnlicher Kleinschmetterling; die Raupen befallen im Frühjahr oft in Massen verschiedene Laubbäume, z.B. Eichen, rollen und wickeln die jungen Blätter zusammen und fressen nicht selten Bäume kahl.

Einhäusig (Monözie)

Bezeichnung für Pflanzen, bei denen sowohl männliche als auch weibliche Blüten auf einem Individuum vorkommen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Waldbäume einhäusig.

Einscheiben-Sicherheitsglas

besitzt eine stark erhöhte Schlag- und Biegefestigkeit und ist sehr temperaturbeständig. Bei Bruch zerfällt es in eine Vielzahl kleiner Krümel mit wesentlich verminderter Verletzungsgefahr (Sicherheitsglas) Abkürzung: ESG

Einzelstamm-Wirtschaft

Ausgewählte Bäume jeder Größe und aus allen Bereichen des Waldes werden gefällt, abgefahren und für die Endverwertung nach Größe und Qualität sortiert. Die Erntekosten sind hoch, aber der Wald und der Boden bleiben geschützt. In Gebirgsgegenden, besonders mit Fremdenverkehr, bewahrt die verbleibende Walddecke den Reiz der Landschaft und bietet ausgezeichneten Schutz vor Lawinen. Vorgehensweise: Nach dem Aushauen ausgewählter Bäume verschiedenen Alters bleibt eine dünnere, aber gleichmäßige Walddecke zurück. Natürliche Wiederbesamung durch den verbleibenden Bestand sorgt für Nachwuchs, doch kann zusätzliches Pflanzen erforderlich sein. Wenn sich der Jungholzbestand gut entwickelt hat, können die Samenbäume geschlagen werden.

Elektrogeräte und elektrische Bauteile

Für alle Elektro- und elektronischen Geräte und Teile sind im Besonderen die Gebrauchsanleitungen des Herstellers zu beachten. Hier sind auch die Garantieansprüche festgehalten. Es dürfen nur die vom Hersteller empfohlenen Ersatzlampen oder Geräte verwendet werden. Bei Ausfall oder Problemen ist ein kompetenter Kundendienst einzuschalten.

Elektrostatische Aufladung

Statische Aufladung kann bei empfindlichen Personen eine schmerzliche Angelegenheit werden. Statische Aufladung hängt in erster Linie mit zu trockener Luft in Wohnräumen zusammen, vor allem in den Wintermonaten und in Kombination mit synthetischen Materialien, z. B. Teppichböden, Textilien, textilen Polsterbezügen, selten auch mit besonders lackierten Oberflächen. Schnelle Abhilfe schafft eine gründliche Befeuchtung des Teppichbodens und feuchtes (nicht tropfnasses!) Abwischen der Polsterbezüge.

Emissionslabel der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V.

Das DGM - Emissionslabel gibt dem Verbraucher Sicherheit und Garantie für gesundes Wohnen beim Möbelkauf.

Seit 2015 sind unsere Massivholzmöbel mit dem Emissionslabel ausgezeichnet, das direkt am Möbel angebracht wird.
Es soll dem Verbraucher noch besser auf gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schadstoffemissionen in Möbeln schützen.

Besondere Beachtung findet die VOC-Verordnung (flüchtige organische Verbindungen), bei denen unsere Kastenmöbel hinsichtlich der Substanzen wie Formaldehyd, TVOC, TSVOC, CMR-Stoffe und R-Wert genauestens überprüft werden.

Unsere Massivholzmöbel sind in der Emissionsklasse A und damit in der höchsten Klasse eingeordnet worden.
Damit stellen wir unter Beweis, dass unsere Massivholzmöbel seit Jahrzehnten konsequent weiterentwickelt wurden und weiterhin gesundes Wohnen garantieren.

 

 

 

Empfindlichkeiten

Es ist allgemein bekannt, dass helle und einfarbige Bezüge generell empfindlicher sind als zum Beispiel dunkle oder gemusterte Stoffe. Das gilt auch bei eventuell vorhandener Fleckschutzimprägnierung sowie für „Naturprodukte“ allgemein. Je naturbelassener ein Produkt ist, desto empfindlicher reagiert es auf äußere Einflüsse. Umweltfreundliche Lacke, Öl oder Wachs sind deshalb ein wichtiger Schutz.

ENNorm

Abkürzung für Europäische Norm. Hat den Status einer deutschen Norm.

Ergonomie

Jeder Mensch hat einen anderen Körperbau und ein anderes Körperempfinden. Deshalb sollte bei Sitz- und Liegemöbel besonders auf eine körpergerechte Sitzhöhe und Sitztiefe geachtet werden. Auch sollte auf den richtigen Sitzwinkel, eine ausgeprägte Unterstützung im Bereich der Lendenwirbelsäule und auf eine optimal der Wirbelsäule angepasste Rücklehne geachtet werden.

Erle

Erlen sind in der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Ihr Gattungsname verweist auf ihren bevorzugten Standort an Flussufern. Die Baumhöhen liegen zwischen 15 und 25 m, Durchmesser werden bis 50 cm erreicht. Das hell rosa- bis rotbraune, feinporige Holz mit dezenter Maserung lässt sich schnell und ohne große Verluste trocknen. Erlenhölzer sind gut bearbeitbar und gelten als mittelhart. Die Rohdichte ist mit etwa 550 kg/cbm für Laubbäume eher gering.

Erosion

Lateinisch: "Ausnagung"; Bodenabtrag durch Sturm, Wind, Regen; Verhinderung durch Schutzwald, besonders an Steilhängen.

Ersatz- und Verschleißteile

Der Einsatz von Ersatz- und Verschleißteilen von Drittherstellern kann zu Gefahren führen. Es dürfen nur Originalteile oder vom Hersteller freigegebene Teile verwendet werden. Allgemeine Verschleißteile wie z. B. Lampen, Leuchtmittel, Batterien oder ähnliches sind meist von der Garantie ausgenommen oder eingeschränkt.

Facette

Unter Facette versteht man, in Verbindung mit Spiegeln und Glas, einen schräg geschliffenen Rand.

Fäule

Sie wird als fest bezeichnet, wenn das vom Faulpilz befallene Holz nicht merklich an Festigkeit verloren hat, als weich, wenn ein gewisser Unterschied in Festigkeit des Holzes festgestellt werden kann, und als lose, wenn das befallene Holz loser ist als das umgebende und dazu neigt, auseinander zu fallen (Qualitätsfehler).

Falschkern / unregelmäßiger Farbkern

eine Verfärbung des Kernholzes bei Laubbäumen (z.B: Rotkernbuche). Sie beeinträchtigt die Holzqualität aber nicht. Die fachlich korrekte Bezeichnung für solche Hölzer ist "Bäume mit fakultativer Farbkernholzbildung".

Farb- und Strukturunterschiede bei Massivholz und Echtholzfurnier

Unterschiedliche Natur- und Wachstumsmerkmale machen aus jedem individuell planbaren Echtholzmöbel ein „Unikat“ mit einem einzigartigen Erscheinungsbild. Holz verändert sich bei Sonnen- und Lichteinstrahlung, je naturbelassener desto schneller. Eine absolute Farb- und Strukturgleichheit, beispielsweise zwischen Planungsmuster und Lieferung, oder der horizontale und vertikale Strukturverlauf des Holzes, kann deshalb nicht garantiert werden und ist warentypisch. Hölzer und Furniere aus verschiedenen Stämmen bzw. Stammbereichen passen strukturell und farblich nicht überein, spätestens während der Nutzungsdauer treten Farbabweichungen auf. Bei späteren Ergänzungen empfiehlt sich daher eine Sonderfertigung nach Frontmustern, die sich jedoch auch im Laufe der Zeit durch Licht- und Sonneneinwirkung wieder unterschiedlich verändern können. 

Auch spezielle, modellbedingte Verarbeitungsmethoden wie vertikaler und horizontaler Furnierverlauf, "gestürzter" Furnierzuschnitt zur optischen Formatierung, Furnier- und Massivholzkombinationen, Hirn- und Langholzverbindungen, "Umleimer" oder die Parkettverleimung zur Formstabilität, führen je nach Holzart, Position und Lichteinfall zu hellen und dunklen Farb- und Strukturakzenten. Diese Natur-Farbspiele sind eine warentypische Eigenschaft des gewachsenen Naturwerkstoffes und ein wesentliches, unverwechselbares Echtheitsmerkmal.

Farbabweichungen / Farbmuster

Kleinere Toleranzen am Produkt zwischen Ausstellungsware und Lieferung, nach Musterpaletten oder bei Nachbestellungen sind durch die industriellen Fertigungstoleranzen nicht zu vermeiden. Farbton, Maserung, Struktur und Muster sind nur annähernd und nicht zu 100% erreichbar. Auch die Struktur von Holz, Naturstein usw. ist von Lieferung zu Lieferung sehr unterschiedlich. Das gilt für alle Naturmaterialien sowie Textilien oder Leder. Lieferungen nach Farbmuster sind daher meist grundsätzlich von Reklamationen und Umtausch ausgeschlossen. Die Hersteller bemühen sich um eine bestmögliche Übereinstimmung. Im Zweifelsfall muss nach speziellen Farbmustern bestellt werden.

Farbveränderungen

sind die während der Trocknung und Lagerung entstehenden äußerlichen Farbveränderungen, wie Wettergräue, Verfärbungen durch Rinde und ähnliches (Konditionsfehler).

Fasern

lange Zellen mit geringem Querschnitt und spitz auslaufenden Enden, die wesentlich zur Festigkeitsbildung des Holzes beitragen. In Pflanzen kommen sie als Rinde und Bast vor, sowie im Stängel oder Stamm als Leitbündel.

Faserplatte

siehe Holzfaserplatten

Fasersättigung

Feuchtezustand des Holzes, bei dem nur die Zellwände mit gebundenem Wasser gesättigt sind, die Zellinenräume (Lumen) sind wasserfrei. Holz arbeitet bzw. quillt und schwindet von absoluter Trockenheit (Holzfeuchte 0 %) bis zum Erreichen der Fasersättigung.

Faserverlauf

Dies bedeutet, dass die Fasern eine mehr oder weniger starke Neigung zur Längsachse des Holzes aufweisen (Qualitätsfehler).

Federholzrahmen

Der klassische Federholzrahmen sollte aus mindestens 26 bis zu 42 leicht nach oben gewölbten Federholzleisten bestehen. Generell ist der Liegekomfort um so besser, je höher die Anzahl der Federholzleisten ist. Eine Faustregel besagt, dass etwa 50 % der Grundfläche mit Lamellen ausgefüllt werden sollte und etwa 50 % für die Belüftung der Matratze frei bleiben kann. Die Qualität eines Federholzrahmens wird erheblich verbessert, wenn die Federholzleisten in flexiblen Endkappen stecken, weil sie sich dann den unterschiedlichen Körperpartien besser anpassen können. Einige Federholzrahmen besitzen eine integrierte Schulterkomfortzone. Leisten, die auf Belastung sensibler reagieren, ermöglichen das tiefere Einsicken der Schulterpartien, besonders in Seitenlage.

Federkernmatratze

Die Federkernmatratze ist der Klassiker unter den Matratzen. Die Federn verteilen den Druck des Liegenden, indem sie sich zusammenziehen. Der besondere Vorteil aller Arten von Federkernmatratzen besteht darin, dass die Federn zu einer guten Belüftung der Matratze beitragen. Körperbewegungen im Schlaf sorgen für den sog. Pump-Effekt und somit für einen permanenten Luftaustausch, der die Wärme- und Feuchtigkeitsregulation fördert.

Feinjährig

Holz ist feinjährig gewachsen, wenn schmale Jahrringe möglichst eng und gleichmäßig liegen. Die Größe der Jahresringe sind unter anderem von der Baumart und den klimatischen Bedingungen, unter denen der Baum wächst, abhängig.

Feinporig

So bezeichnet man Hölzer, deren Poren mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind.

Femelhieb

Im Gegensatz zum Kahlhieb werden die Bäume nicht auf ganzer Bestandsfläche geerntet, sondern kleinflächig.

Festmeter (FM)

Holzmasse, die dem Rauminhalt eines Kubikmeters entspricht.

Fette Öle

Fette Öle sind nichtflüchtig und werden in 3 Gruppen unterteilt:

Trocknende Pflanzenöle (z.B. Leinöl, Holzöl, Safloröl) reagieren mit Luftsauerstoff und bilden nach Tagen einen widerstandsfähigen Lackfilm.

Halbtrocknende Pflanzenöle (z.B. Sojaöl, Rapsöl) bilden nach Tagen nur einen weichen Film.

Nichttrocknende Pflanzenöle (z.B. Olivenöl, Kokosfett) bilden keinen trockenen Film.

Feuchteverhalten

Der Feuchtegehalt von Holz ist in der verarbeiteten Form, z.B. als Massivholzmöbel, relativ konstant. Er unterliegt jedoch heizperioden- und standortabhängigen Schwankungen. Beheizte Räume im Winter, durchlüftet mit ohnehin trockener Luft, bewirken einen niedrigen Feuchtegehalt des Holzes. Sonnenbeschienene Möbel haben eine geringere Holzfeuchte als die in Ecken an der nordwestlichen Hauswand stehenden. Mit der Veränderung der Holzfeuchte arbeiten Holz und Möbel. Aber durchdachte Konstruktionen und hohe Verarbeitungsqualität halten moderne Massivholzmöbel weitgehendst formstabil.

Feuchtigkeitsfehler

liegen dann vor, wenn der Trockenheitsgrad des Holzes nicht als verschiffungstrocken angesehen werden kann oder nicht den Kontaktbindungen entspricht (Konditionsfehler). Mit verschiffungstrocken ist gemeint, dass die Ware ordnungsgemäß bis auf einen ausreichenden Trockenheitsgrad getrocknet wurde, der normale See- und Landtransporte bis zum Bestimmungsort und nach der Ankunft sachgemäßes Einlagern der Raumladung beim Käufer zulässt.

Fichte

Fichten bilden große, zusammenhängende Wälder in den nördlichen Breiten. Ihre Höhe kann in Ausnahmefällen über 35 m betragen, der Durchmesser liegt bei 40 cm. Ihr Holz ist fast weiß, weich und elastisch. Das mäßig schwindende Fichtenholz trocknet schnell bei geringen Verlusten und ist im trockenen Zustand formstabil. Es lässt sich gut bearbeiten, die Rohdichte schwankt um 470 kg/cbm.

Finish

Unter Finish versteht man meistenteils die Endbehandlung einer Oberfläche. Unter Umständen kann jedoch auch die gesamte Oberflächenbehandlung gemeint sein.

Flachbiegung

ist das seitliche Verziehen des Holzes in Kantseitenebene

Flachfedern

Flachfedern sind Metallteile, die aus federndem Bandstahl gestanzt werden.

Flachglas

Flachglas ist in überwiegender Menge ein Alkali-Kalkglas, in Sonderfällen aber auch Borosilicat- oder ein anderen Spezialglas, welches den Anforderungen der maschinellen Verfahren zur Herstellung von Glaserzeugnissen in flacher Form angepasst ist.

Fladern

Parabel- oder elipsenförmig verläuft der Wechsel von Früh- und Spätholz, der sich nach einem Tangentialschnitt zeigt.

Flechte

Lebensgemeinschaft (Symbiose) von Alge und Pilz.

Flechtfurnier

Flechtspäne, z. B. Eschenfurniere, können in beliebiger Stärke und Breite hergestellt werden. Flechtspäne eignen sich zum Überflechten von Holzplatten, zum Flechten von Paravents, Decken- und Wandverkleidungen. Bei Flechtwerken mit breiten Spänen können die Kanten der Späne absplittern. Dies ist bei geklebten Flechtspänen nicht möglich.

Flügelast

Ein Flügelast ist ein in der Längsrichtung durchgesägter Ast, der sich auf der Breitseite zur Kante hin vergrößert und teilweise auf der Kantseite erscheint.

Formaldehyd

Formaldehyd ist ein chemisch sehr einfach gebauter Stoff, der aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff besteht. (Summenformel CH2O). Technisch wird Formaldehyd durch Oxidation von Methan (Erdgas) oder Methanol (Methylalkohol) hergestellt. In der Natur wird Formaldehyd in geringen Mengen von bestimmten Pflanzen und Bäumen abgegeben. Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das Augen und Atemwege reizt. Es wird verwendet zum Desinfizieren, Konservieren und Sterilisieren, sowie für die Herstellung von Kunststoffen und Klebern. Kurz: Formaldehyd wird ausgesprochen vielseitig eingesetzt. Dementsprechend kann es fast allgegenwärtig sein - in Möbeln, Täfelungen und Wandverkleidungen, in Spanplatten und Sperrholz, in Desinfektions- und Reinigungsmitteln, in Kosmetika, Kleidung und Tabakrauch. Formaldehyd sollte dann gemessen werden, wenn beispielsweise neue Möbel angeschafft wurden und man seitdem unter Augenbrennen oder Schleimhautreizungen leidet. Oder wenn solche Beschwerden immer dann auftreten, wenn ein bestimmtes Reinigungsmittel verwendet wurde. Ein Einmalmessungsgerät von Formaldehyd gibt es in der Apotheke zu kaufen. Laut Bundesgesundheitsamt sollte die Formaldehyd-Konzentration in Innenräumen nicht über 0,1 ppm (parts per million) liegen. Das heißt: Unterhalb dieses Wertes ist keine Gefährdung durch Formaldehyd zu erwarten.

Front

Unter Front oder Fronten versteht man die vordere Ansicht bei Möbeln. Dazu zählen z. B. Türen und Klappen sowie Schubkästen, Auszugs- und sonstige Blenden.

Frühholz

Holzzellen die im Frühjahr und im Sommer gebildet werden. Sie sind größer, dünnwandiger und leichter als Spätholzzellen und haben eine hellere Färbung.

Füße und Fußbodenschutz

Für den Schutz seiner individuellen Fußböden und Beläge ist der Käufer verantwortlich. Die industrielle Serienfertigung sieht jeweils ihren modellspezifischen Standard vor. Um die unterschiedlichen Böden vor Kratzern oder Beschädigungen zu schützen, müssen unter die Fußvarianten des Herstellers evtl. gesonderte Schutzunterlagen z.B. Filz-, Kunststoff-, Gummi- oder sonstige Gleiter angebracht werden. Sondervereinbarungen sind bedingt möglich.

Furniere

Viele Hölzer verarbeitet man in Form von Furnieren, um Material und Kosten zu sparen. Die auf unterschiedliche Weise hergestellten Furnierblätter werden als Deckschicht auf tragende Platten (Furnierholz-, Span- oder Tischlerplatte) oder auf weniger wertvolle Hölzer verleimt. Zur Furnierherstellung werden die Stämme in vielen Fällen vorher mit Wärme und Wasserdampf aufbereitet, um die Holzfasern geschmeidig zu machen. Durch dieses Dämpfen wird bei bestimmten Holzarten (Rotbuche, Kirschbaum) die Zeichnung (Maserung) des Holzes intensiviert sowie die Tendenz zum Reißen und Werfen vermindert. Die sorgfältige Pflege der Furnierblätter erübrigt sich dadurch allerdings nicht. Furniere sind - nach der DIN 4079 festgelegt - dünne Holzblätter von 0,5 bis 1,0 mm Dicke, die durch Schälen, Messern oder Sägen von einem Stamm(-teil) gewonnen werden. Man unterscheidet Furniere nach der Verwendung, wie z. B. Deckfurniere: werden auf Trägerplatten zur Verschönerung von Innen- und Außenflächen von Möbelteilen aufgeleimt (furniert) Absperrfurniere: werden auf Rückseiten und Innenseiten von Trägerplatten (Spanplatte, Tischlerplatten usw.) aufgeleimt, um das Arbeiten (Verziehen) weitgehend zu verhindern) Herstellungsart, wie z.B.

Furnierplatte

Sperrholzplatte aus mindestens drei kreuzweise verleimten Furnieren, oder aus Furnieren mit Massivholzkern. Verwendung je nach Verleimung im Außen- und Innenbereich.

Fußbodenheizung

Bei Fußbodenheizungen ist in Verbindung mit Massivholzmöbeln besondere Vorsicht geboten. Besonders bei Schränken, Kommoden usw. kann das Holz stärker austrocknen, und es kommt zu Schwund, Verzug oder Rissbildung im Holz. Antiquitätenhändler empfehlen für ihre wertvollen Gegenstände deshalb zusätzliche Befeuchtung z.B. durch das Aufstellen von Wasserschalen oder Luftbefeuchtern. Auch bei Tischen und Stühlen aus massiven Hölzern ist vor allem bei geölten oder gewachsten Oberflächen darauf zu achten, dass die Möbel gut getrocknet sind. Es soll unter den Füßen ein ausreichender Fußbodenschutz angebracht werden, damit keine direkte Verbindung zum warmen Boden stattfindet. Durch die Erwärmung von unten kann z.B. die geölte Oberfläche den Bodenbelag verunreinigen.

Gedeckte Leder

durchgefärbtes Leder mit Pigmentierung (deckender Farbauftrag) auf der Oberfläche. Die Poren sind durch den Farbauftrag geschlossen.

Atmungsfähigkeit: ca. 20%
Lichtechtheit: ca. 4,5 - 5

Gefäße

Charakteristische Zellart der Laubhölzer zur Wasserleitung im Splintholz mit Längen über oft mehrere Meter.

Gehrung

Zwei am Ende auf 45 Grad abgeschrägte Konstruktionsteile werden zu einem rechten Winkel zusammengefügt. Diesen Zustand, in dem sich die Endungen zueinander befinden, bezeichnet man als Gehrung.

Geruch

Neue Produkte riechen anfänglich, das ist allgemein bekannt. Das kann je nach Material und Zusammensetzung einige Wochen oder Monate dauern. Hier hilft am besten häufiges Lüften oder feuchtes Abwischen mit einem verdünnten Reinigungsmittel oder im Handel erhältliche Geruchs-Neutralisierer (keine säurehaltigen Inhaltsstoffe). Anschließend ist Trockenreiben sehr wichtig. Bestimmte Produkte wie Leder oder Massivholz, behalten zeitlebens einen gewissen Eigengeruch.

Glas, Glastische

Im Floatverfahren hergestelltes Glas entspricht den EU-Normen und der DIN 1249. Bei polarisiertem Licht sind Irisationserscheinungen wie leichte Wolken, Ringe, Schlieren oder Ziehfehler in den Spektralfarben physikalisch bedingt und unvermeidbar. Die Sicherheit oder Belastbarkeit darf dadurch jedoch nicht beeinträchtigt sein. Glastoleranzen sind u.a. in den Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 festgelegt. Glasflächen sind kratzempfindlich, scharfkantige Gegenstände dürfen nicht ohne Schutz abgestellt oder gezogen werden.

Insbesondere bei heißen Töpfen oder Flaschen aus dem Tiefkühlfach kann Floatglas platzen. Die Pflege erfolgt mittels handelsüblicher Glasreiniger. Da Glas in sehr vielfältigen Varianten und Qualitäten als Nutz- und Zierfläche eingesetzt wird, sind die jeweiligen Herstellerinformationen und die Reinigungs- und Pflegehinweise ganz besonders zu beachten.

Glattleder

Sammelbegriff für alle nicht geschliffenen Leder. (Nappaleder, Reinanilin-Leder, Semianilin-Leder, Pigmentiertes-Leder) Die Oberfläche kann stark oder fein genarbt sein, matt oder glänzend - jedoch nie mit Velours- oder Samtcharakter.

Grobjährig

Die Größe der Jahresringe sind unter anderem von der Baumart und den klimatischen Bedingungen, unter denen der Baum wächst, abhängig. Je üppiger der Baum wachsen kann, um so größer sind seine Jahresringe.

Grobporig

So bezeichnet man Hölzer, deren Poren mit dem bloßen Auge gut erkennbar sind.

Grundierung

Auf eine Holzoberfläche wird mit einem eindringfähigen Lack die Grundierung aufgetragen. Nach Abschluss dieses Vorganges richten sich die in früheren Arbeitsgängen angeschnittenen Fasern auf und werden nach dem Trocknen in einem weiteren Arbeitsgang dann angeschliffen. Zudem hat sie den Zweck, Holzzellen zu füllen und zu verfestigen und einen Verbund zwischen Holzoberfläche und Lack herzustellen. Sie schützt das Holz vor vorzeitigem Vergilben und Altern.

Gütegemeinschaft

Gütegemeinschaft Deutsche Möbel e. V. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V. ist ein Zusammenschluss von Möbelherstellern und Zulieferfirmen. Sie verleiht umweltfreundlichen Qualitätsmöbeln ihr Gütezeichen, denn Möbel sollen nicht nur schön sein sondern müssen auch haltbar sein und dürfen der Gesundheit nicht schaden. Doch solche Qualitäten sieht man Möbeln beim Kauf schwer an. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel sorgt hier für Durchblick, damit der Möbelkauf kein Risiko wird. Sie lässt sich die Möbel ihrer Mitgliedsfirmen vom neutralen Möbelprüfinstitut der Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) auf Herz und Nieren prüfen. Nur Möbel, die diesen Test bestehen, enthalten das Gütezeichen. Gütegesicherte Möbel erkennen Sie am Gütezeichen (RAL) als Aufkleber oder Anhänger. Nähere Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e. V., Friedrichstr. 13 - 15; 90762 Fürth

Gütezeichen

Das Gütezeichen RAL wird von der Gütegemeinschaft Deutsche Möbel e. V. vergeben. Mit diesem Zertifikat werden die Produkte vom Bundesgesundheitsministerium als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.

Hartholz

Hartholz ist durch einen großen Anteil an Fasern und seine enge Gefäßstruktur in der Beschaffenheit festes und schweres Holz. Der Begriff war ursprünglich zolltechnischer Natur und wurde für Hölzer mit einer Darrdichte über 0,55 g/cm³ (beispielsweise Buche, Eiche, Esche) verwendet. Meist durch langsames Wachsen bedingt, ist das Holz dicht und hart und daher schwer zu bearbeiten.

Harzgallen

"sind mehr oder weniger langgestreckte Öffnungen im Holz, meistens mit Harz gefüllt (Qualitätsfehler). Dieses Naturmerkmal des Holzes wird durch sogenannte "Schiffchen" ausgebessert."

Hemicellulosen

sind Polysaccharide und bilden zusammen mit der Cellulose und dem Lignin den Hauptbestandteil einer pflanzlichen Zellwand. Dieses Strukturkohlenhydrat dient als Stütz- und Gerüstsubstanz.

Herzwurzel

Die Wurzelausbildung der Bäume ist genetisch vorgeprägt. Bäume mit Herzwurzeln bilden eine Hauptwurzel vom Stamm her aus. Hinzu kommen einige Nebenwurzeln.

Hiebsatz

Vorgesehene jährliche Holzeinschlagsmenge

Highboard

Bezeichnung für eine höhere Anrichte. Die gängige Höhe liegt meist bei ca. 90 - 110 cm.

Hirnholz

Als Hirnholz/Kopfholz bezeichnet man die Enden eines Massivholzes. Hier kann man je nach Rundung der Endung die kreisförmigen Jahresringe und die Endungen der Holzfasern sehen.

Hochwald (Waldbau)

Wald, der ausschließlich durch Pflanzung, Saat oder Naturverjüngung entstanden ist. Hat nichts mit der Baumhöhe zu tun.

Holz

Holz ist das gegenwärtig wichtigste Forstprodukt, dessen Verbrauch in Deutschland bei rund 95 Mio. m³ jährlich liegt – pro Kopf also 1,2 cbm/Jahr. Bildhaft gesprochen: Eine massive Wand aus Holz – 1 m dick, 40 m hoch und 2000 km lang! Aber Holz ist nicht gleich Holz: Sowohl innerhalb eines einzelnen Baumes als auch im Zusammenhang mit der Position im Waldbestand variieren die Eigenschaften. Zudem gibt es tausende Holzarten mit völlig verschiedenen Eigenheiten, z.B.: Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Erle, Esche, Fichte, Kiefer

Holzdichte

Die Holzdichte wird maßgeblich von der Zusammensetzung der Zellwände bestimmt. Die molekularen Hauptbestandteile sind Cellulose und Lignin. Vergleichbar einem Bauwerk aus Stahlbeton übernimmt Cellulose die Funktion des Stahls und sichert die Belastbarkeit auf Zug, Biegung und die Elastizität. Lignin hingegen ist wie Beton ein Füllstoff, der Druckkräfte aufnimmt. Zusammen mit der Hemicellulose werden Zellwände gebildet, die Wasser aufnehmen können. Die Wasseraufnahmefähigkeit beeinflusst das Feuchteverhalten, das Quellen und Schwinden bzw. Arbeiten des Holzes.

Holzfaserplatten

Holzfasern werden unter Hinzunahme von Bindemitteln und Mitteln zur Verringerung der Dickenquellung zu einem Faservlies mit Hilfe von Walzen verarbeitet. Anschließend wird dieses Vlies zum Auspressen der Feuchte hohem Druck ausgesetzt. Hier werden mehrere Faservließe durch Heißpressung zu einer fertigen Platte verarbeitet. Faserplatten gibt es in unterschiedlichen Härten. Sie kommen z. B. bei Schrankrückwänden und Schubkastenböden zum Einsatz.

Holzfehler

"Überall bei der Herstellung von Möbeln stören sich die Abnehmer an "Holzfehlern", die in Wirklichkeit keine sind. Zunächst sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es "Holzfehler" gar nicht oder fast gar nicht gibt. Daher spricht man in der Normung z. B. seit längerer Zeit nur noch von "Merkmalen" im Holz, die allerdings den Verarbeiter mehr oder weniger stören können.

Es kann z. B. keinen Baum ohne Äste geben, also können diese keine Fehler sein. Wenn ein Baum durch äußere Einwirkungen beschädigt wird - Rückeschäden, Fallschäden, Fremdkörpereinschuss - und sich dadurch Verfärbungen bis hin zu Fäulnis einstellen, könnte man allenfalls von Holzfehlern sprechen, obwohl dies genaugenommen auch keine sind.

Es ist mithin zu überlegen, welche dieser "Merkmale" bei der Weiterverarbeitung tolerierbar sind oder mindestens sein sollten. Dabei muss man sich darüber im Klaren sein, dass der deutsche Markt das höchste Anspruchsniveau der Welt hat.

In der Holzbranche wird vor dem Kauf oder gleich nach der Lieferung des Fertigproduktes geprüft, ob man nicht irgendwo eine Unebenheit, eine Rauigkeit, ein Insektenfraßloch oder ähnliches finden kann, um zu reklamieren. Dies trifft zu bei Möbeln und geht hin bis zum Bauholz.

Im benachbarten Ausland findet man z.B. dass Dübelstellen in Fenstern normal sind. Äste dürfen in Deutschland in Furnieren nicht vorkommen. Bei billigen Möbeln werden jedoch, damit sie echt wirken, extra mit Ästen bedruckte Laminate verwendet.

Durch das steigende Angebot von Massivholzmöbeln kommen heute immer mehr auftretende Reklamationen aufgrund von Trockenrissen, Werfen von Flächen, Öffnungen von Füllungen und Gehrungen vor, die auf ein altes Thema zurückführen, das Möbelwirtschaft und Verbraucher schon seit Einführung der Zentralheizung beschäftigt.

Gegenüber Möbeln aus anderen Materialien, sind Massivholzmöbel ein Stück Natur für das Zuhause. Sie sind wertbeständig, wertvoll und tragen zu einem gesunden Raumklima bei. Aber gerade weil fast ausschließlich natürliche Materialien dafür verwendet werden, sind entsprechend erstellte Massivholzmöbel nie uniform.

Das Material Holz ist gewachsene Natur mit all seinen klima- und wuchsbedingten Unterschieden. Es ist daher nicht nur naheliegend, sondern auch konsequent, dass der Verbraucher über den natürlichen Werkstoff mit all seinen Vor- und Nachteilen informiert wird. Nur dies sichert einen reibungslosen Verkauf und einen zufriedenen Kunden.

Drehwuchs, Verwachsungen, Harzgallen, Äste, Quellen und Schwinden sind genauso typisch wie Unterschiede in Farben und Strukturen. So negativ sich diese Merkmale auch anhören, so positiv sind sie auch gleichzeitig, denn dies alles sind Echtheitszertifikate, die für die Natürlichkeit zeugen und der Natürlichkeit auch ihre Schönheit verleihen."

Holzfeuchte

das Verhältnis des im Holz enthaltenen Wassergewichtes zum Gewicht des absolut trockenen Holzes, ausgedrückt in Prozent

Holzinhaltsstoffe

Stoffe im Holz, die nicht zu den gewebebildenden Elementen der Zellwand bzw. des Holzes gehören, z.B. ätherische Öle und Harze, Gerb- oder Farbstoffe, mineralische Einlagerungen etc. Sie bestimmen weitgehend Geruch und Farbe der Hölzer.

Holzschutz

Als Holzschutz sind alle Maßnahmen zu verstehen, die zur Erhaltung und Verlängerung der Funktionstüchtigkeit und Gebrauchsdauer von Holz- und Holzwerkstoffprodukten dienen. Das bedeutet Anwendungen von Maßnahmen, die eine Wertminderung und/oder Zerstörung von Holz und Holzwerkstoffen - besonders durch Pilze, Insekten und Meeresschädlinge - verhüten sollen.

Hubstangenschloss

Im Gegensatz zum Drehstangenschloss wird hier das Gestänge mit Hilfe des Schlosses nach oben und nach unten bewegt. Dabei schieben sich die gekröpften Enden hinter die Schließbleche.

Humus

Lateinisch: "Boden"
Alle organische, tote Substanz im Boden, die tierischen und pflanzlichen Ursprungs ist. Der Humus befindet sich in einem steten Prozess des Um-, Ab- und Aufbaus, woran sich Zersetzer wie Bakterien, Pilze und Kleinstlebewesen beteiligen.

Imprägnieren

Durch Imprägnieren eines Materials wird dieses gegen bestimmte äußere Einflüsse widerstandsfähiger gemacht.

Insektenschäden

Insektenschäden bei Holz werden in Insektenstiche (z. B. Borkenkäfer) und Insektenlöcher (z. B. Holzwespenbefall) eingeteilt. Stiche haben in der Regel einen Durchmesser von weniger als 2 mm (Qualitätsfehler).

Intarsien

Einlegearbeit aus verschiedenen Hölzern zu einem Bild bzw. Muster, teilweise ergänzt bzw. aufgelockert durch andere Materialien, wie zum Beispiel Metall.

ISO

Als ISO wird die Internationale Normungsorganisation bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine weltweite Vereinigung nationaler Normungsinstitute. Mit ISO kennzeichnet man die hier entwickelten Normen, die dann unverändert in eine deutsche Norm übernommen werden.

Jahresring (Jahrring)

Während eines Jahres vom Baum gebildete Gewebesubstanz, die in der Regel aus unterscheidbaren Zonen besteht (vgl. Frühholz, Spätholz). Am Stamm-Querschnitt ist die Jahr für Jahr um die Markröhre ringförmig wachsende, zur Altersbestimmung des Baumes hilfreiche Jahresringstruktur erkennbar (vgl. Ringporigkeit, Markröhre).

Kahlhieb

Kahlschlag; Ausdruck für die vollständige Abholzung einer Bestandsfläche.

Kahlschlagmethode

Um die Nachhaltigkeit eines Waldes sicherzustellen, unterteilt man ihn in Schläge, die in strenger Hiebsfolge kahlgeschlagen werden, sodass er nach beispielsweise 50 Jahren Bestände aller Altersstufen vom Säumling bis zum 50jährigen Baum enthält. Die Bodenerosion verhindert man durch weiter aufwärts angelegte Holzbestände. Die Kahlschlagfläche bietet einer Reihe von Tieren ausgezeichnete Äsung. Bei ihrer Wiederbepflanzung kann man neue Zuchtrassen einführen. Vorgehensweise: Der ausgewählte Schlag wird völlig kahlgeschlagen. Die benachbarten Schläge sorgen für den Bodenschutz und nehmen den Wildbestand auf. Die Kahlschlagfläche kann mit Baumschulmaterial neu bepflanzt oder einer Wiederbesamung durch Nachbarbestände überlassen werden. Tritt in einem kahlgeschlagenen Bezirk der Bestandsschluss ein, kann auf einer angrenzenden Fläche Holz eingeschlagen werden.

Kaltschaummatratze

Wegen seiner hohen Elastizität und Formbeständigkeit kehrt Kaltschaum bei Entlastung zügig in seine ursprüngliche Form zurück. Langzeitprüfungen haben gezeigt, dass gut verarbeiteter Schaum dauerhaft elastisch bleibt. Kaltschaummatratzenkerne werden zumeist als große Schaumblöcke produziert und dann entsprechend geschnitten. Die offenen Zellen sorgen für hohe Atmunungsaktivität und ein angenehmes Schlafklima.

Kambium (lateinisch cambium = Wechsel)

Dünne Schicht aus lebenden Zellen zwischen Rinde (Phloem) und Splintholz (Xylem), die durch ständige Teilung nach außen neue Rindenzellen und nach innen neue Holzzellen bilden (= Dickenwachstum).

Kantholz

Schnittholz von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt mit einer Seitenlänge von mindestens 60 mm. Die große Querschnittseite ist höchstens dreimal so groß wie die kleine.

Kastenmöbel

Als Kastenmöbel bezeichnet man Schränke, Kommoden und Vitrinen.

Kernholz

Inneres Holz im stehenden Stamm, in dem alle wasserleitenden und speichernden Zellen außer Funktion gesetzt sind. Der Kern besitzt im Vergleich zum Splint zumeist eine erhöhte natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Schädlingsbefall und ist härter.

Kernholzbaum

Das Kernholz, dunkel, hart und dicht, lässt sich leicht vom Splintholz, hell, weich und saftführend unterscheiden. Der echte Kern ist klar vom Jahresring begrenzt. Der Anteil von Kern- und Splintholz ist je nach Holzart unterschiedlich groß. Durch die ständig fortschreitende echte Verkernung des Stammes bekommt der Baum eine zunehmende statische Festigkeit. Die dunkle Färbung beruht sowohl auf der Einlagerung von Gerbstoffen, als auch auf der zunehmenden Dichte der verholzten, abgestorbenen Zellstrukturen des Kernholzes. Beispiele: Kiefer, Lärche, Eibe, Eiche, Nussbaum und zahlreiche exotische Laubhölzer.

Kiefer

Die Kiefer kommt in ganz Mittel- und Nordeuropa vor. Sie erreicht Höhen von 30 bis 40 m bei einem Durchmesser von 40 bis 90 cm. Das gelblich-braune Holz schwindet nur wenig und ist leicht zu bearbeiten. Die Rohdichte des Kiefernholzes beträgt durchschnittlich 510 kg/cbm.

Kienholz

Kienholz ist Holz mit ungewöhnlich hohem Harzgehalt (Qualitätsfehler).

Kolophonium

ist ein Naturharz aus dem Balsam von Koniferen. Bei der Destillation der Rohharze wird Terpentinöl gewonnen, während Kolophonium (Balsamharz) zurückbleibt.

Kombinationsgerbung

Die am meisten angewandte Form der Kombinationsgerbung ist die Verbindung der Chromgerbung mit der pflanzlichen Gerbung. Das Ziel: die günstigen Eigenschaften der Chromgerbung mit den Vorzügen der pflanzlichen Gerbung zu verbinden.

Konisch

Kegelförmige Form. Kommt häufig bei Beinen von Stühlen und Tischen zum Einsatz.

Konstruktionsvollholz

Konstruktionsvollholz (KVH) ist Bauholz aus den heimischen Holzarten Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche. Im Unterschied zu herkömmlichem Bauholz wird KVH künstlich getrocknet und mit klar definierten und zugesicherten Eigenschaften angeboten. Wichtigstes Qualitätskriterium ist die Holzfeuchte, die mit 15 +/- 3 Prozent angeboten wird. Die definierte Holzfeuchte minimiert das Quell- und Schwindverhalten des Holzes und steigert so die technische Qualität des modernen Holzhausbaus.

Kopfteile / Bettkopfteile

Kopfteile für Betten sind oft designorientiert und oft nur begrenzt belastbar. Zu klären ist beim Kauf, ob das Kopfelement als Rückenlehne geeignet ist (Produktinformation beachten!).

Korpus

Unter einem Korpus versteht man die Gesamtheit von Seiten, Rückwand, Deckel und Boden eines Kastenmöbels.

Kristallglas

Kristallglas ist ein hochwertiges Wirtschafts- und Beleuchtungsglas. Es zeichnet sich durch seine Schwere und hohen Glanz aus. Durch das Planschleifen der Oberfläche wird das Glas kristallklar.

Kulissentisch

Ein Tisch, der immer von der Mitte her ausgezogen wird und durch eine Mehrzahl von Einlagen - gegenüber herkömmlichen Tischen - auf ein erheblich größeres Maß erweitert werden kann. Dabei wird auch die Position der Tischbeine zu den Auszugsenden hin verändert.

Kultur (Biologie)

Durch Saat oder Pflanzung künstlich begründeter Waldbestand.

Latexmatratze

Für die Herstellung von Latexmatratzen werden heute sowohl der natürliche Rohstoff, synthetisch hergestelltes Latex als auch eine Mischung aus beidem verwendet. Naturlatex wird aus den Säften des Kautschukbaumes hergestellt, die wiederum eine antiseptische Wirkung besitzen. Latex ist ein hoch flexibles Material mit 2 besonders herausragenden Eigenschaften: optimale Unterstützung in alle Richtungen sowie eine hohe Punktelastizität. Die Matratzen geben nur an den Stellen nach, an denen sie belastet werden und kehren bei Entlastung sofort wieder in die Ausgangslage zurück. Zum anderen leistet das Material unter Belastung wachsenden Widerstand, was zur Entspannung aller Muskeln beiträgt.

Latte

Eine Latte ist ein Schnittholz mit einer Querschnittsfläche unter 32 cm2 und einer max. Breite bis 80 mm.

Laubholz

Z. B. Eiche, Buche, Erle. Laubhölzer sind im Gegensatz zu Nadelhölzern in der Produktion leichter zu handhaben, weil der Anfall der guten Holzpartien größer ist und Fehler gegenüber Nadelhölzern, wie die unerwünschten Harzgallen, die Vielzahl von Ästen, entfallen. Die Ausnutzung durch den größeren Stammdurchmesser ist optimaler. Sie wachsen langsamer, sind dadurch in ihrem Zellaufbau und Strukturbild feiner und bringen von Haus aus eine bessere Standfestigkeit mit, allerdings bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel.

Laufleisten

dienen zum Führen eines Schubkastens. Kommen in verschiedenen Varianten, wie zum Beispiel Holz oder Kunststoff, zum Einsatz.

LED

Halbleiter ("Licht emittierende Dioden"). Anders als Metall haben sie nur eine geringe Leitfähigkeit. Die Vorteile der LEDs liegen in ihrer Haltbarkeit (bis zu 50.000 Betriebsstunden) und in ihrer Umweltfreundlichkeit. Sie sind ideal für den Einbau in Möbel, da nur sehr wenig Wärme abgestrahlt wird.

Leder - Imprägnierung

Schmutzabweisende Ausrüstung auf dem fertigen Leder. Verzögert das Eindringen von Flüssigkeit und Schmutz.

Leder - Naturmerkmale

Leder ist natürlich gewachsene, durch Gerbung konservierte Haut. Der Lebenswandel der Tiere hinterlässt auf der Haut Schrammen und Spuren. Streit und Kampf, Dornen und Insekten.... alles ist auf der Lederhaut durch Merkmale dokumentiert.
Mastfalten sind Zeugen guter Fütterung. Eine Lederhaut hat sehr verschiedene Narbenbilder und unterschiedliche Elastizitätszonen. Deshalb sind auch auf Ihrem Ledermöbel ungleiche Hautstrukturen zu finden - mal grober mal feiner.... „das liegt in der Natur der Sache". Nicht immer gelingt es, diesen Naturmerkmalen beim Lederzuschnitt auszuweichen. Sind die Verletzungen verwachsen, stellen Sie keinen Qualitätsmangel dar - sind dann auch kein Reklamationsgrund.

Leder - Strukturunterschiede

Eine Lederhaut hat verschiedene Narbenbilder und unterschiedliche Elastizitätszonen. Deshalb sind auch auf dem Ledermöbel ungleiche Hautstrukturen zu finden - mal grober mal feiner... „das liegt in der Natur der Sache".

Legierung

Ein aus mehreren Metallen und Zusätzen zusammengeschmolzenes Metallgemisch.

Leichtfederkern

Bei den Leichtfederkernen wird mit rechteckigen oder elipsenförmigen Federendringen eine hohe Flexibilität erzielt. Wegen seiner feinen, aber hochfesten Drähte gilt der Leichtfederkern als Leichtgewicht unter den klassischen Federkernsystemen. Verglichen mit einem Standard-Bonellfederkern verfügt ein gleich großer Leichtfederkern über doppelt so viele Einzelfedern und kommt so an die Federmengen eines einfachen Taschenfederkerns heran. Deshalb sind Leichtmetallfederkerne elastischer als Bonellfederkerne.

Leim / Weißleim

Der weiße Holzleim auf der Grundlage von Polyvinylacetat (Kurzzeichen PVAc) ist der Standardleim in allen Möbel- und Innenausbauwerkstätten. Sein wichtigstes Anwendungsgebiet ist die Montageverleimung. Auch dort, wo keine Heißpressen vorhanden sind, wird er auch zum Furnieren eingesetzt. Die einfache Verarbeitung und die lange Lagerfähigkeit machen ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Klebstoff. Als thermoplastischer Holzleim fehlt allerdings etwas, was ihm der duroplastische Harnstoffharzleim voraus hat: Die Beständigkeit der fertigen Leimfuge gegenüber Wärme und direkt einwirkendem Wasser. Der Abbindevorgang vollzieht sich ungleich einfacher als bei duroplastischen Leimen. Es kommt lediglich darauf an, das Dispersionsmittel Wasser so schnell wie möglich aus der Leimfuge herauszutreiben. Das geschieht durch Abgabe an die Luft (Verdunstung) und durch Aufnahme durch das Holz (Absorption).

Leimholzplatten

Leimholzplatten sind Massivholzplatten. Einzelne gesägte und gehobelte Stäbe (sogenannten Lamellen) aus getrocknetem Schnittholz, werden mit einem Weißleim ( DIN 68602, Bindequalität B2) Innenräume zu Massivholzplatten verleimt. Die Breite der einzelnen Stäbe kann dabei unterschiedlich sein. Leimholzplatten sind die Basis für Massivholzmöbel. Es ist handelsüblich, holzbedingte Fehler in einzelnen Stäben durch Ersetzen von Astspots und/oder Lamellos zu beseitigen.

Leitbündel

Leitbündel sind für den Transport von Wasser, gelösten Stoffen, sowie organischen Substanzen im Spross, im Blatt und in der Wurzel von Pflanzen verantwortlich. Leitbündel bestehen aus dem Xylem und dem Bast (Phloem).

Lichtbaumart

Aufgrund ihres hohen Bedarfs an Sonnenlicht haben diese Bäume ein sehr schnelles Jugendwachstum, das sich aber dann nach 15 bis 20 Jahren deutlich verlangsamt. Zu den Lichtbaumarten zählen z.B. Kiefer, Lärche oder Eiche.

Lichtechtheit

Das Maß der Lichtechtheit eines Stoffes wird mit UV-Licht aus Xenon Lampen (künstliches Tageslicht) getestet und in einer ISO-Norm ausgedrückt. Nachdem der Stoff über eine bestimmte Standardzeit dem Licht ausgesetzt worden ist, wird ein Farbvergleich durchgeführt. Die Standardmuster sind mit einer Skala von 1 bis 8 unterteilt, wobei 8 für „keine Verfärbung“ und 1 für „starke Verfärbung“ steht. Da die Verfärbung von Material unter Lichteinfluss nicht zu verhindern ist, ist eine 8 bei Möbelstoffen nicht zu erreichen. Die Qualifikation 3 – 4 wird im Allgemeinen als ausreichend lichtecht betrachtet. Die Lichtechtheit kann übrigens je nach Farbe variieren, weshalb nicht alle Farbnuancen verantwortlich zu realisieren sind.

Lichtechtheit (Lichteinwirkung bei Möbeln)

Als Lichtechtheit bezeichnet man die Resistenz von einem Material gegenüber der Einwirkung von Licht (insbesondere Sonnenschein, Tageslicht, Halogen-Beleuchtung usw.). Solche Lichtquellen und insbesondere Sonnenlicht verändern Oberflächen, speziell Holzoberflächen, Naturmaterialien (z.B. Baumwolle) oder Leder.  Diese Art von "Sonnenbrand" führt durch den chemischen Aufbau zu Farbveränderungen. Naturhölzer können nachdunkeln oder vergilben, gebeizte Hölzer können ausbleichen. Wertvolle Möbel müssen vor extremer Lichteinwirkung geschützt werden, da eine "absolute" Lichtechtheit nicht zu erreichen ist.  Die Urgewalt der Sonne verändert alle Materialien! Besondere Vorsicht ist deshalb in hellen Südzimmern mit viel Glas geboten, dort sollten bei direkter Sonneneinstrahlung Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden, da sonst eine Oberfläche schon nach relativ kurzer Zeit an den beschienenen Stellen heller oder dunkler werden kann. Solche "farblichen Veränderungen" haben allerdings auf den Gebrauch oder die Lebensdauer keinen Einfluss.

Lignin

Komplexe hochpolymere Verbindung, die im Gegensatz zur Cellulose (mit ihren langen Kettenmolekülen) dreidimensional vernetzt ist (vgl. Hemicellulose).

Lisene

Senkrechter, sich von der Front leicht abhebender und als Gliederung bzw. Trennung dienender Streifen.

Luftfeuchtigkeit, Heizung, Raumklima

Holz beispielsweise ist ein natürlicher Werkstoff, der ständig den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft aufnimmt und wieder abgibt. Darum sollten Massivholzmöbel keiner extrem hohen oder zu geringen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Massivholzmöbel sind für eine Fußbodenheizung nicht geeignet oder es muss ein besonderer Schutz erfolgen. Das Holz beginnt sonst zu arbeiten, sich zu verziehen, schrumpft, offene Leimfugen oder Risse können entstehen. Das Raumklima, das für Menschen und Pflanzen am besten ist, sollte nach Medizin und Wissenschaft Jahresdurchschnittswerte von 45-55% rel. Luftfeuchtigkeit bei 18-21° Celsius aufweisen. Kurzfristige Abweichungen von diesen Empfehlungswerten schaden nicht sofort, längere Zeiträume mit zu extremen Werten sollten jedoch unbedingt vermieden werden. Es empfiehlt sich deshalb, im Raum ein Thermometer und ein Hygrometer anzubringen.

Markflecken

Rosabraune und sehr unterschiedlich große Flecken, die nach einem Befall von Minierfliegen in der rindennahen Wachstumsschicht entstehen; im Querschnitt meist nierenförmig und bis 2 cm breit, im Längsschnitt bis 10 cm lang.

Markröhre

Zentrale Röhre im Stamm innerhalb des ersten Jahrrings, in Farbe, Festigkeit und Struktur vom umgebenden Holz abweichend.

Markstrahlen

Quer zur Faser verlaufende und auf die Markröhre gerichtete Bänder aus Speicherzellen (vgl. Parenchym). Sie erscheinen auf Querschnitten als feine, oft nur mit der Lupe erkennbare Linien, jedoch auf dem Radialschnitt teils so breit, dass sie das Holzbild (z. B. bei Eiche) wesentlich beeinflussen.

Maserfurnier

Maserfurnier wird auch als Wurzelmaserfurnier bezeichnet. Die Bezeichnung bezieht sich nicht auf die Herstellung, sondern auf das Erscheinungsbild des Furniers. Die am Stammende (Wurzelansatz) zusammenlaufenden Wurzeln bilden im Schnitt die unruhige Zeichnung durch die unterschiedlich zueinander gerichteten Zellstrukturen (Wurzelmaser). Da nur wenige Bäume zur Herstellung dieses Furniers geeignet sind, ist Maserfurnier selten und teuer. Als Ersatz für Maserfurnier nimmt man heute meistens Radialfurnier. Die Furnierstärke ist je nach Holzart unterschiedlich.

Maserholz

Von normalem Wuchs durch Faserwirbel oder Rindeneinschlüsse abweichendes Holz, es kann in Knollen oder auch im Stamm vorkommen. Bei einem Tangentialschnitt ergeben sich vorwiegend rundliche Formen.

Maserung

Die Maserung, auch Holzbild/Zeichnung genannt, ist die Textur des geschnittenen Holzes.

Maserwuchs

Unregelmäßiges, z.T. beulenförmiges Wuchern von Stämmen und Ästen durch Störung des Kambiums.

Massivholz

Massives Holz ist ein Phänomen; "es arbeitet immer". Massivholz ist eines der vielfältigsten, edelsten und schönsten Naturprodukte, die für Möbel und Inneneinrichtungen verwendet werden.

Es ist sprichwörtlich ein "uriges Unikat". Hier zeigt die Natur dem Menschen, dass sie nur schwer zu bändigen ist. Nicht das massive Holz stellt sich auf den Menschen und seine Wohnung ein, sondern genau umgekehrt. Der Mensch muss sein Wohnklima auf die Natur und seine Eigenschaften einstellen.

Antiquitätenbesitzer wissen das genau. Was für das Holz unerlässlich ist, ist auch für den Menschen besonders wichtig: Das Wohn- und Raumklima sollte im Jahresdurchschnitt 45 - 55 % relative Luftfeuchtigkeit betragen.
Auch dann sind ein "Arbeiten, Verziehen, Quellen und Schwinden oder kleine Risse" nicht zu vermeiden. 

Die ausgesuchten Hölzer für den weltweiten Möbelbau stammen inzwischen weitgehend aus kontrollierter Forstwirtschaft. Über die vielen Sonderhölzer z.B. Asteiche, Kernbuche, Weide etc. ist die Produktinformation eine wertvolle Hilfe näheres über die einzelnen Eigenschaften der Hölzer zu erfahren.

Hinweis: Toleranzen bei Massivholz, z.B. Maß-, Farb- oder Strukturabweichungen, können bereits im Neuzustand d.h. bei Lieferung vorhanden sein.

Massivholzmöbel

Möbel sind nur dann als massiv zu bezeichnen, wenn alle Teile - außer Rückwände und Schubkastenböden - aus der angegebenen Holzart hergestellt und nicht furniert sind (DIN 68871). Um die Stabilität zu verbessern, werden sogenannte Leimholzplatten als Basis für Massivholzmöbel genutzt. In einem aufwendigen Produktionsverfahren werden einzelne Lamellen mit schadstofffreiem Leim an Kopf und/oder Seite zusammengesetzt. Diese Lamellen können in Breite und Länge unterschiedlich sein. Es ist handelsüblich, holzbedingte Fehler durch Ersetzen von Astspots und/oder Lamellos zu beseitigen.

Mast (Wald)

Mast ist ein Begriff, der in der Forstwirtschaft und der Jägersprache verwendet wird und steht im Allgemeinen für die Früchte der Buchen, Eichen und Kastanien. Die Früchte der Wildobstbäume gehören ebenfalls dazu. Bäume mit starkem Fruchtanhang werden auch als Mastbäume bezeichnet.

MDF-Platten

(= medium density fiberboards =mitteldichte Faserplatten) werden aus gemahlenem Nadelholz gepresst und mit Harzleim verfestigt. Sie sind leicht fräsbar, gut geeignet für Softkanten und verschiedene Beschichtungen. Kaum zu glauben: Für eine 15 mm dicke MDF-Platte wird ein Faserkuchen von fast 1 m Dicke verpresst.

Messerfurnier

Das Messerfurnier wird in dünnen Lagen quer zum Stamm mit einem Messer heruntergeschnitten. Der Vorgang ähnelt dem Abhobeln, bei dem etwa drei Viertel der unterschiedlichen Blätter (Furnierlagen) mit typischen Fladerschnittzeichnung und ein Viertel mit Spiegelschnittstreifung gewonnen werden. Es entsteht kein Schnittverlust. Die mit Messern geschnittenen Furniere werden von 8 bis 50 cm Breite und von 1 bis 5 Meter Länge gehandelt. Die Oberfläche dieser Furniere ist relativ glatt und erleichtert die Schlussbehandlung (Politur, Kunststoffbeschichtung). Furnierstärke je nach Holzart: 0,55 bis 1,2 mm; siehe auch Furniere.

Mineralische Gerbung

Für die mineralische Gerbung verwendet man verschiedene gerbfähige, wasserlösliche Salze von Materialien. Dazu gehören Chrom, Eisen, Titan, Aluminium sowie Zirkonium. Der Vorgang der Gerbung zieht sich über mehrere Stunden bis hin zu einigen Tagen. Für die mineralische Gerbung liegt das Leder in Fässern, die rotieren. Das Resultat der mineralischen Gerbung zeichnet sich durch eine hohe Stabilität aus. Außerdem lässt sich mineralisch gegerbtes Leder gut färben und ist angenehm leicht.

Mischwald

Mischwald ist ein vorwiegend umgangssprachlicher Begriff, der Wälder bezeichnet, in denen Laub- und Nadelbäume gemeinsam vorkommen.
Aus ökologischer Sicht ist Voraussetzung, dass jede Baumart ausreichend vorhanden ist, um eine artspezifische Rolle im Ökosystem zu übernehmen.

Die Forsteinrichtung spricht von Mischbeständen, sobald die Beimischung mindestens 5 % beträgt. Geringere Beimischungen werden als ökologisch unbedeutend betrachtet und somit nicht berücksichtigt.

Möbel

von lat. mobilus und heißt soviel wie bewegliches Hab und Gut.

Möbelbeschläge

Möbelbeschläge z.B. Scharniere oder Schubladenführungen sind in der Regel bei Veränderungen nachjustierbar (dies ist wichtig um eine dauerhafte Funktionssicherheit zu gewährleisten und Folgeschäden zu vermeiden).

Monokultur

Als Monokultur (von altgriechisch monos, allein und lateinisch cultura, Anbau, Pflege) werden landwirtschaftliche, gartenbauliche oder forstwirtschaftliche Flächen bezeichnet, auf denen ausschließlich eine einzige Nutzpflanzenart angebaut wird.

Die Methode bietet Vorteile bei Pflege und Ernte, nutzt jedoch natürliche Ressourcen wie Licht und Wasser sowie Synergie-Effekte zwischen verschiedenen Organismen oft nicht optimal und erhöht die Anfälligkeit für Störungen (geringere Resilienz).

Nachhaltige Forstwirtschaft

In heimischen Wäldern wird seit über 300 Jahren nach dem Prinzip der "Nachhaltigkeit" gewirtschaftet. Das bedeutet: Es wird nur so viel Holz geerntet wie nachwächst. Der Wechsel von jungen und alten Bäumen macht den Wald vital und hält ihn stabil.

Durch diese Weitsichtigkeit unserer Vorfahren wachsen in Deutschlands Wäldern jede Sekunde über 2 Kubikmeter Holz nach. Wir könnten also weit mehr Holz nutzen als wir es tun.

Nachhaltigkeit

Gesetz der Nachhaltigkeit. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet, dass der natürliche Holzzuwachs größer als die Menge des eingeschlagenen Holzes sein muss. In Deutschland beispielsweise sind auf 10,74 Mio. Hektar Waldfläche derzeit 57,4 Mio. cbm Holz nachhaltig forstlich nutzbar. Der tatsächliche Einschlag betrug im vergangenen Jahr jedoch nur 42,4 Mio. cbm, so dass die Grenze der Nachhaltigkeit sogar um rund 15 Mio. cbm unterschritten wurde. Der gesamte Holzvorrat in Deutschland beträgt gegenwärtig etwa 2,88 Milliarden cbm. Eine moderne, nachhaltige Forstwirtschaft ist heute jedoch mehr, als nur die Überschussbilanz von Holzzuwachs und -entnahme zu sichern. Der Artenreichtum des Waldes an Tieren und Pflanzen muss ebenfalls erhalten bleiben. Deshalb beschäftigt sich die Forstwirtschaft intensiv mit dem Naturschutz, mit der Erhaltung der biologischen Vielfalt. Im Sprachgebrauch hat sich daher inzwischen für Nachhaltigkeit der etwas umfassendere Begriff „sustainable development” eingebürgert – für einen Naturkreislauf, der niemals enden muss.

Nadelhölzer

gibt es fast überall auf der Welt, besonders verbreitet in den nördlichen Breiten. Auf guten Böden werden diese von Laubhölzern verdrängt. Das Holz zeichnet sich durch schmale Markstrahlen aus und ist sehr häufig reich an Harzen. Nadelhölzer werden auch als Weichholz bezeichnet. z. B. Kiefer, Fichte.
(Ausnahmen beim Nadelholz sind die Schwarzkiefer und evtl. Lärchenholz, wenn die Darrdichte über 550 kg/m³ beträgt.)

nadelrissig

Bei manchen Laubhölzern, z.B. bei Eiche, kann man im Stammquerschnitt feine Poren erkennen, die im Längsschnitt als feine Rinnen oder Rillen sichtbar sind.

Nappaleder

Oberbegriff für Glattleder - keine eindeutig genormte oder definierte Qualitätsbezeichnung: 

Nappaleder, naturbelassen = Rein-Anilinleder
Nappaleder, leicht pigmentiert = Semianilin-Leder
Nappaleder, pigmentiert = pigmentiertes, gedecktes Leder
(Nappaleder - die Bezeichnung hat ihren Ursprung in einer Stadt in Kalifornien)

Nasskern

Nasskern ist an einer Auflösung des Holzzusammenhaltes erkennbar und tritt meist in Form von Streifen oder Flecken, vorwiegend in überaltertem Holz, auf (Qualitätsfehler).

Naturharze

Fossile (versteinerte) Harze, z.B. Bernstein

Rezentfossile (frisch versteinerte) Harze, z.B. Kopale 

Rezente (frische) Harze, z.B. Dammar, Kolophonium, Schellack

Naturlacke

Definition nach DIN 55945. Naturlacke sind Beschichtungsstoffe aus in der Natur entstandenen Komponenten, die nachträglich weder chemisch modifiziert, noch in ihrer Struktur verändert worden sind und die keine künstlich hergestellten Komponenten enthalten.

Naturverjüngung

Begründung eines Bestandes durch Selbstansamung oder vegetativer Vermehrung (z.B. Stockausschlag, Wurzelbrut) des Altbestandes.

Neubauten

In Neubauten herrschen beim Einzug in der Regel extrem hohe Boden- und Wandfeuchtigkeiten. Überhöhte Baufeuchte und eine relative Luftfeuchtigkeit über 65% sind in den ersten Monaten häufig nicht zu vermeiden. In diesem Zustand dürfen keine Möbelteile unmittelbar oder großflächig an die Wand montiert werden, sondern erst nach ordnungsgemäßer Austrocknung sämtlicher Böden und Wände. Ansonsten kann es schnell zu Feuchtigkeitsschäden, Aufquellen von Materialien oder gesundheitsschädlichen Schimmelpilzbildungen bzw. Stockflecken kommen. Die Nordseite der Gebäude ist besonders kritisch. In solchen Fällen sollte für eine ausreichende Luftzirkulation hinter den Möbelteilen gesorgt werden. Dies ist ganz besonders wichtig. Zu trockene Luft schadet Mensch und Material genauso wie zu feuchte Luft. Richtig sind im Jahresdurchschnitt 18 – 21° Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 45 – 55 %.

Niederwald

Waldbestand, bei dem die Bestandsbegründung durch Stockausschlag oder Wurzelbrut (Stockausschlagwald) erfolgt; frühere Waldbewirtschaftungsform zur Gerbstoffgewinnung oder Brennholzerzeugung.

Nosagfeder

Schlangenförmige, aus solidem Stahl als Unterfederung zum Einsatz kommende Flachfeder - Schlangenfeder.

Nubukleder

ist grundsätzlich auf der Narbenseite samtartig geschliffen - im Gegensatz zu Veloursleder oder Rauleder, das immer auf der Fleischseite geschliffen ist und nicht so samtig erscheint.

Nut-Federverbindung

Nut-Federverbindungen kommen hauptsächlich bei Wand- oder Deckenverkleidungen zum Einsatz. Die Nut ist eine meist in Längsrichtung verlaufende ausgefräste Vertiefung. Die Feder ist das entsprechende Gegenstück, das in die Nut eingeführt wird.

Oberfläche

Die natürliche Schönheit des Holzes wird durch die Behandlung mit wertvollen Ölen zur Vollendung gebracht. Die Rohstoffe der Öl-/Wachsmischungen sind uns von der Natur „geschenkt“ worden und damit natürlichen Ursprungs. Bei geölten Oberflächen dringt das Öl optimal in den Holzuntergrund ein und bildet nach oxidativer Trocknung eine sehr gute Verbindung. Das Holz bleibt atmungsaktiv und fördert damit nachhaltig gesundes Wohnen. Diese Öle erfüllen die hohen Anforderungen der EN 71-3 hinsichtlich des Schwermetallgehalts. Weiterhin enthält das Produkt keinen Formaldehyd, keine Holzschutzmittel und keine gefährlichen Stoffe entsprechend dem Anhang zum § 1 der Chemikalienverbotsverordnung. Ein Zertifikat vom Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) ist sehr empfehlenswert.

Oberflächenpflege

Für die Werterhaltung der Massivholzmöbel ist eine regelmäßige Pflege wichtig. Möbel sollten sorgfältig mit einem Baumwolltuch gereinigt und Flecken mit einem nebelfeuchten Tuch und etwas Neutralseife entfernt werden. Hierbei würde ein Eindringen von zu viel Feuchtigkeit dem Möbelstück schaden.Die optimale Pflege bietet ein Pflegeset, welches entsprechende Materialen beinhaltet (Verwendung nach Gebrauchsanweisung).

Objektabwicklung

Bei Objektgeschäften sind sowohl rechtliche als auch sicherheitstechnische Aspekte zu beachten. Die Anforderungen für Möbel- und Einrichtungsgegenstände im Objektbereich sind erheblich höher als im allgemeinen Wohnbereich. Rechtzeitige Information ist deshalb wichtig.

Objekteinrichtung

Ökosystem

Ein Ökosystem ist ein System, das die Gesamtheit der Lebewesen (Biozönosen) und ihre unbelebte Umwelt, den Lebensraum (Biotop) in ihren Wechselbeziehungen umfasst.

Der Begriff Ökosystem wurde 1935 von dem britischen Biologen und Geobotaniker Arthur George Tansley als teilweise Beobachter-konstruiertes, gedankliches Isolat in die Ökologie eingeführt.

Ölbehandelte und gewachste Oberflächen

Zur Langzeitpflege dient entsprechendes Spezialöl bzw. Wachs. Auffrischen vor oder nach der Heizperiode, aber höchstens ein- bis zweimal im Jahr ist zu empfehlen. Bei der Glas- und Spiegelreinigung dürfen fettlösliche Glasreinigungsmittel nicht mit geölten Oberflächen in Kontakt kommen. Vor dem Nachölen/Wachsen zuerst die Oberflächen reinigen.

Paneel

Ein häufig zur Wandverkleidung dienendes Werkstück (Brett). Beispiele sind Garderoben-Paneelwände.

Parenchym

Zellen zur Speicherung von Nähr- und Aufbaustoffen und zur Abgabe dieser bei Bedarf (vgl. Faser, Gefäße, Markstrahlen).

PEFC

"Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes". Dieses Gütezeichen ist ein Nachweissystem zur Überprüfung der Herkunft des Holzes. Es wird nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zertifiziert und ermöglicht einen lückenlosen Nachweis vom Wald bis zum Endprodukt.

www.pefc.de

Pigmentierte Leder

durchgefärbtes Leder mit Pigmentierung (deckender Farbauftrag) auf der Oberfläche. Die Poren sind durch den Farbauftrag geschlossen.

Atmungsfähigkeit: ca. 20%
Lichtechtheit: ca. 4,5 - 5

Pilling

Während des Gebrauchs von (Polster-) Stoffen können auf der Oberfläche kleine Knötchen entstehen. In der Fachsprache werden diese als „Pills“ bezeichnet, welche aus verknäulten Fasern entstehen, die sich aus dem Stoff, aber auch aus Fremdfasern, herausarbeiten. Pills lassen sich mit einem „Fusselgerät“ (Stoffrasierer) entfernen, ohne den Stoff zu beschädigen.

Pionierbaumarten

Meist anspruchslose, frostharte und in der Jugend raschwüchsige Bäume, die als erste Freiflächen besiedeln, z.B. Weide, Birke, Kiefer.

Plenterwald

Wirtschaftsform des Hochwaldes mit Bäumen verschiedener Baumarten auf kleinster Fläche nebeneinander.

Pollen

Blütenstaub; alle Pollenkörner (männliche Geschlechtszellen), die sich im Staubbeutel befinden.

Proterra

Der Name steht für eine ganze Palette an Möglichkeiten zur ökologischen Oberflächenbehandlung. Proterra ist ein umfassendes Öl-, Wachs- und Harz-Sortiment, dessen Qualität durch Zertifikate bestätigt wird. Aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und im hochmodernen Testlabor erprobt, schonen diese Produkte vorhandene Ressourcen und schaffen gleichzeitig die Voraussetzung für ein gesundes Wohnen.

PVAc

Polyvinylacetat synthetischer, thermoplastischer, formaldehydfreier Standardleim in allen Möbel- und Innenausbauwerkstoffen.

Quadro-Rollenführung

Bei Schubkästen mit Quadro-Rollenführung ist das Innenprofil der Führung mit vier Laufbahnen ausgestattet. Präzisionskugeln aus Spezialstahl werden in den Bahnen spurgetreu geführt und sorgen dafür, dass das Außenprofil extrem leicht und genau über die ganze Auszugslänge geführt wird. Sie halten selbst härtestem Dauergebrauch stand.

Verschleißerscheinungen treten somit auch im Dauertest nicht auf. Die durch die Beladung des Schubkastens auftretenden Kräfte werden durch das 4-Laufbahnen-Prinzip gleichmäßig aufgefangen. Trotz hoher Belastung und vollen Auszugsweges ist die Bewegung des Schubkastens nach rechts und links minimal.

Unabhängige Vergleichstests zu Rollschubführungen zeigen, dass die Seitenbewegungen des Schubkastens bei einer Rollschubführung um 200 % höher ist, als bei einem entsprechenden Schubkasten, der mit einem QUADRO geführt ist. Der Schubkasten liegt somit nicht wacklig, sondern fest in der Hand.

Beim Einschieben ist ein Verkanten des Schubkastens ausgeschlossen, dies selbst, wenn der Schubkasten nicht in der Mitte, sondern von der Seite her geschoben wird. Der QUADRO ist ausgestattet mit einem lastunabhängigen kontrollierten Einzug, der den Schubkasten sicher und selbstständig schließt.

Je nach Auszugslänge und Belastungsmöglichkeit ist die Einzugskraft auf das entsprechende Schubkastengewicht abgestimmt. Dies bedeutet zusätzlichen Komfort und Sicherheit. Verletzungsgefahren durch vorstehende Schubkästen sind somit ausgeschlossen.

Gleichmäßiges Anliegen der Schubkastenblende durch beidseitigen Federselbsteinzug, ausführungsbezogene Zuhaltekräfte, Fehlbetätigungssicherheit und Funktionssicherheit (LGA-Qualitäts-Zertifikat) sind weitere Vorteile des QUADRO. Die ergonomische Gestaltung der Entriegelung an der Unterseite des Schubkastenbodens ermöglicht eine einfache Trennung von Führung und Schubkasten.

Die zusätzlich integrierte Höhenverstellung ermöglicht eine Feinjustierung des Schubkastens. Der QUADRO ordnet sich dem Design des Möbels vollständig unter, indem er unsichtbar unter den Schubkasten montiert wird. Im Vergleich zu anderen Führungen ist kein Metall mehr sichtbar. Hinzu kommt, dass der Schubkasten auch von außen einfacher zu reinigen ist, da die glatten Flächen des Kastens nicht durch eine Führung unterbrochen werden.

Quellung

Vergrößerung des Holzgewebes in radialer, tangentialer und Längsrichtung und damit des Volumens durch Feuchtigkeitsaufnahme bis zur Fasersättigung. Umgekehrt tritt bei Feuchtigkeitsabnahme eine Schwindung des Holzes auf. Quellung und Schwindung wiederholen sich jeweils bei erneuter Befeuchtung beziehungsweise Trocknung (vgl. Arbeiten).

Querschnitt

Quer zur Stammachse bzw. zum Faserverlauf geführter Schnitt (vgl. Radial-, Tangentialschnitt).

Radialfurnier

Zur Herstellung dieses Furniers dreht sich der rotierende Stamm einem schräg zur Achse stehenden Messer entgegen (wie bei einem Bleistiftanspitzer). Die dadurch gewonnene Furnierspirale wird anschließend bedarfsgerecht in Blattgrößen (runde Furnierscheiben) geteilt. Das sehr interessante Oberflächenbild ähnelt der Zeichnung eines sich immer wiederholenden Halbschnittes). Furnierstärke: 0,8 bis 1,2 mm; siehe auch Furnier.

Radialschnitt

Schnitt durch das Holzgewebe in Richtung längs der Stammachse exakt durch die Markröhre (vgl. Quer-, Tangentialschnitt).

RAL

Gütezeichen des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung.

RAL-GZ 430

Allgemeine Güte- und Prüfbestimmungen für Möbel, mit Güte- und Prüfbestimmungen für Schutz von Umwelt und Gesundheit.

Rattan / Peddig

Rattan (engl.) Rotan (niederl.) oder Rotang (indo.-malay.) ist eine stachelige Kletterpflanze, die in den tropischen Zonen Südostasiens bis Süd-Ostaustralien und West- bis Zentralafrikas vorkommt. Rattan gehört zu den Familien der Palmen. Insgesamt sind ca. 600 Arten bekannt, von denen im Handel ca. 20 angeboten werden.

Die artenreichsten Gebiete befinden sich auf der Halbinsel Malaysia sowie auf Borneo. Die meisten Handelsarten entstammen dieser Region. Zum Wachstum benötigen die kletternden Rattanpalmen Stützbäume (z. B. Meranti-Stämme), an denen sie mit Hilfe eines Kletterorgans, der Wickelranke, hochranken können.

Neben dem natürlichen Vorkommen gibt es auf der Insel Borneo seit Jahrzehnten Rattangärten, in denen einige der Handelsarten wie z. B. Glanzkorkrohr plantageartig angebaut werden, die leicht geerntet werden können. Bei den Rattanarten können solitäre und horstbildende Wuchsformen unterschieden werden. Die wenigen solitären Arten entwickeln nur einen Stamm, der nach der Ernte nicht nachwächst.

Jungpflanzen entstehen bei diesen Arten nur über Samen. Die horstbildenden Arten produzieren mehrere Stämme, die nach der Ernte wieder austreiben. Die Ernte kann nach etwa 10 Jahren erfolgen.

Die Rattanpalmen gehören zu den längsten Landpflanzen der Erde mit einer Länge bis zu 160 m. Die Durchmesser der Stämme variieren von 3 bis 100 mm. Von den geernteten Stämmen werden die Blattscheiden entfernt und diese werden in 3 bis 5 m lange Stangen eingeteilt. Die frischen, zum Teil grünen Stangen werden stehend auf einem Sammelplatz an der Luft (Sonnenenergie) getrocknet. Je nach Art sind die Stangen nach der Trocknung hellgelb bis hellbraun, glänzend bis matt. Die "unbearbeiteten" Stangen, d. h. kieselhaltige Außenhaut (Epidermis) wurde mit einem Messer entfernt, erscheinen weißlich-beige, häufig mit blau-grauen Einläufen. Diese eignen sich hervorragend zum Einfärben.

Peddigrohr ist das Kernmaterial des Rattan. Die verschiedenen Arten des Rattan, bot. Namen unbekannt, bestimmen die Qualität des Peddig. Aus dem geschälten Rattan wird der Peddig maschinell mit speziellen Werkzeugen herausgeschnitten. Mit hoher Geschwindigkeit läuft die Rattanstange durch düsenartige Messer, die Durchmesser und Profil bestimmen. Einheitlich, weiß-beige Farbe, glatter, gleichmäßiger Schnitt und exakte Abmessungen bestimmen die Qualität mit.

Rauleder

Gebrauchsoberfläche wird durch Schleifen auf der Fleischseite aufgeraut. Kann auch eine Prägestruktur aufweisen.

Nubukleder ist grundsätzlich auf der Narbenseite geschliffen.

Raummeter

Kubikmeter aufgesetztes Schichtholz (mit Zwischenräumen).

Reifholz

Mit Reifholz wird der Kern des Holzes bezeichnet, der sich in der Farbe nicht vom Splintholz (vgl. Kernholz) unterscheidet, jedoch wesentlich wasserärmer ist als dieser (z. B. bei Fichte).

Reifkernholzbaum

Der Reifkernholzbaum weist drei Zonen auf. Er besteht aus einem dunklen Kern, der vom hellen Reifholzring umschlossen ist. In der Härte sind beide fast gleich. Das ebenfalls helle, saftführende Splintholz dagegen ist weich. Alle drei Zonen folgen den Jahresringen. Beispiel: Ulmen.

Rein-Anilinleder

durchgefärbtes Leder ohne Pigmentierung (ohne Farbauftrag) auf der Oberfläche. Alle Poren sind offen und sichtbar. 

Atmungsfähigkeit: ca. 90%
Lichtechtheit: min. 3

Rinde

Gewebe des Baumes, im Querschnitt außerhalb des Kambiums gelegen, bestehend aus Innenrinde (Phloem) und Außenrinde (Borke).

Rindeneinschluss

Durch Zusammenwachsen von Wurzelfalten oder Überwallungen von Schäden am lebenden Baum eingewachsene Rinde (Qualitätsfehler).

Ringporigkeit

Im Querschnitt periodisch wiederkehrende Ringe aus eng liegenden größeren Gefäßen (Frühholz), die mit Ringen aus kleineren und weniger zahlreichen Gefäßen abwechseln (Spätholz) – vgl. Jahrring, Zerstreutporigkeit.

Ringrisse

Parallel zu den Jahresringen verlaufende Risse, die oft schon am frisch gefällten Baum festzustellen sind.

Rohdichte

Masse pro Volumeneinheit des Holzes bei einer definierten Holzfeuchte (vgl. Darrdichte)

Rotbuche

siehe Buche

Rotkern

siehe Falschkern

Rücken

Transport des gefällten Baumes vom Fällort zum Abfuhrweg.

Rückfettung

Leder sollte 1 mal im Jahr gereinigt und gepflegt werden. Mit der richtigen Pflege nach der Reinigung können Sie das Leder rückfetten: z.B. mit dem Fett der Lederseifenflocken.

Sägefurnier

Das Sägefurnier ist dichter als die mit Hilfe von Messern (siehe Messerfurnier) gewonnenen Blattlagen, ist gröber in der Oberfläche und somit aufwendiger für die nachfolgende Behandlung. Der Stamm wird der Länge nach parallel zur Stammachse aufgesägt, meistens mit mehreren Sägeblättern gleichzeitig (Gattersäge). Man gewinnt etwa zwei Drittel dieser Dickten mit Fladerzeichnungen und ein Drittel mit Spiegelschnittstreifung. Der Schnittverlust ist hoch. Das Sägefurnier wird noch selten gehandelt. Dicktenstärke: 1,2 bis 8,0 mm; siehe auch Furnier.

Samenbaummethode

Wo Bäume gut aus angeflogenen Samen wachsen, kann man die Fläche kahlschlagen und dabei in geeigneten Abständen Samenbäume (Mutterbäume) stehenlassen. Die Wiederaufforstungskosten sind zwar gering, aber man kann keine neue Zuchtrassen einführen. Auch können sich bei gutem Nachwuchs zu dicht geschlossene Bestände ergeben, die dann mit größerem Kostenaufwand zu durchforsten sind, damit das Wachstum der Jungbäume nicht beeinträchtigt wird. Vorgehensweise:Man schlägt eine größere Fläche kahl und lässt dabei in geeigneten Abständen Samenbäume stehen. Den Nachwuchs können Düngemittel unterstützen. Ist die Fläche wiederbestockt, kann man die Samenbäume zusammen mit schwachen oder schlechtgeformten Bäumen aushauen. Zur Förderung der Wuchsenergie junger Bestände können ein bis zwei Durchforstungsphasen erforderlich sein.

Schälfurnier

Das Schälfurnier wird spiralförmig in einem fortlaufenden Band vom rotierenden Stamm geschält. Das in einem bestimmten Anstellwinkel parallel zur Stammachse stehende Messer kann bis zu 2,60 m lang sein (= Furnierbreite). Die dabei angeschnittenen Jahresringe und die groben Porenflader ergeben auf dem Schälfurnier eine lebhafte, flächig-wolkige Zeichnung (wie ein verzerrter Fladerschnitt). Das Furnierband wird erst später bedarfsgerecht auf Blattgröße zugeschnitten. Furnierstärke je nach Holzart: 0,55 bis 1,2 mm, siehe auch Furnier.

Schattenbaumart

Schattenbäume benötigen zum Gedeihen nur einen Bruchteil des Sonnenlichts, das andere Arten brauchen. So können sie auch unter dem Schirm größerer Bäume heranwachsen. Zu den Schattenbaumarten zählen Buchen, Eiben, Tannen.

Schaummatratze

Auch der Begriff Schaumstoffmatratze ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Matratzenarten. Polyurethan (abgekürzt PUR oder PU) und viskoelastische Schäume sind die gängigsten Materialien, die heute zur Herstellung von Matratzenkernen verwendet werden.

Schellack

Ein Produkt, das aus den tierischen Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen wird. Das Wort Lack stammt von dem indischen Wort Laksha = hunderttausende. Hunderttausende von Lackschildläusen überziehen die Zweige der Sträucher und Bäume mit zentimeterdicken Harzkrusten (Stocklack), die geerntet und von Verunreinigungen befreit werden.

Schellack findet u.a. Verwendung in der Lebensmittelindustrie (z.B. zur Beschichtung von Zitrusfrüchten, Konfekt und Kaugummi), in der Pharmaindustrie (als Überzugsmittel für Dragees) und in der Kosmetikindustrie (z.B. für Haarsprays, Shampoos und Nagellacke).

Seit vielen Jahrhunderten wird Schellack in Lacken und Farben verwendet.

In Proterra-Produkten ist er ein wichtiger Bestandteil für die Oberflächenbehandlung von Kinderspielzeug, Möbeln, Profilbrettern, Türen, Paneelen und Fußböden.

Schiebetüren

Hänge- und Gleitschienen sind mit einem trockenen Tuch und Staubsauger zu reinigen. Die übrigen Teile sind wartungsfrei. Die Fronten, Holz- oder Kunststoffteile sind nach den Herstellerangaben zu pflegen bzw. zu reinigen.

Schiefer

Der Name kommt aus dem griechischen von "schizo" = spalten, und beschreibt eine wesentliche Eigenschaft nämlich die Spaltbarkeit in Platten von einigen Millimetern bis mehrere Zentimeter Dicke.

Fast immer haben die besten und robustesten Qualitäten einen aufwendigeren Abbau, da sie in tieferen Schichten liegen. Bekannte Namen sind u.a. Holzmadener Ölschiefer, Porto-Schiefer, Südafrikanischer und Brasilianischer Buntschiefer.

Schiffchen

Kleine Holzstückchen in Schiffchenform zur Ausbesserung von kleinen Holzfehlern, z. B. Harzgallen

Schnittholz

Holzerzeugnis, z. B. Latte (Leiste), Brett, Bohle, Kantholz, oder Balken, das durch Sägen von Rundholz parallel zur Stammachse hergestellt wird. Schnittholz kann scharfkantig sein oder Baumkanten haben.

Schubkastenführungen aus Metall

Bei Rollschubführungen (erkennbar an zylindrischen Rollen) sollten die Laufschienen einmal jährlich mit einem trockenen Staubpinsel gereinigt werden. Auf keinen Fall die Rollen schmieren. Bei Kugelführung (erkennbar an Rollkugeln) ist eine besondere Pflege nicht erforderlich. Sollte sich nach einiger Zeit ein Schubkasten nicht mehr ganz einschieben oder herausziehen lassen, dann ist meist Abhilfe möglich, indem der Schubkasten einige Male mit „sanfter Gewalt“ bis zum maximalen Öffnungsanschlag bewegt wird.

Schutzwald

Wald, der durch die Art seiner Bestockung und Bewirtschaftung Schäden (Erosion, Lawinen) verhüten soll.

Schwinden

Bäume nehmen sehr viel Wasser auf und lagern es ein. Trocknet das Holz, gibt es Feuchtigkeit ab und zieht sich zusammen. Je nach Holzart und Holzbeschaffenheit stärker oder schwächer. Dies beeinflusst das Stehvermögen.

Schwindrisse

Schwindrisse entstehen beim Austrocknen durch Spannungen innerhalb der Zellstrukturen (Gefäße, Markstrahlen, Speicherzellen), die unterschiedlich zueinander gerichtet sind. Sobald bestimmte Grenzen der Elastizität überschritten werden, reißen sie an ihrer anatomisch schwächsten Stelle (Spannungsabbau). Durch sorgfältiges Trocknen können Schwindrisse vermieden oder in Grenzen gehalten werden.

Schwindung

Verkleinerung des Holzgewebes in radialer, tangentialer und Längsrichtung und damit des Volumens durch Feuchtigkeitsabnahme bis zur Darrtrockenheit. Schwindung ist ebenso wie die umgekehrte Quellung nur unterhalb der Fasersättigung möglich (vgl. Arbeiten).

Semianilin-Leder

durchgefärbtes Leder mit leichter Pigmentierung (leichter Farbauftrag) auf der Oberfläche. Die Poren im Leder sind teilweise noch offen und sichtbar.

Atmungsfähigkeit: ca. 40 - 60%
Lichtechtheit: ca. 4 - 4,5

Sideboard

Englisch für Anrichte - ohne Aufsatz.

Sikkative

Sikkative sind Trockenstoffe (z.B. Calcium, Kobalt- und Zirkoniumseifen) und werden zur Beschleunigung des Trocknungsvorganges eingesetzt. Die Trocknungszeit von nicht sikkativem Leinöl beträgt 4 Tage. Sikkatives Leinöl trocknet nach etwa 12 - 18 Stunden.

Sockel

Durchgehender Unterbau aus Sichtholz.

Solitärmöbel

Damit sind einzeln gefertigte Kommoden, Konsolen und Ähnliches gemeint. Auch bei hochwertigen Herstellern werden diese Teile meist nicht auftragsbezogen gefertigt, lackiert oder furniert. Hier kann es je nach Material, Oberfläche oder Holzart zu leichten Farb- und Strukturunterschieden zwischen einzelnen Möbeln kommen.

Sonderfarben / Sonderbeiztöne

Eine „absolute“ Farb- und Strukturgleichheit bei Sonderanfertigungen ist fertigungstechnisch bei industrieller Fertigung nicht möglich.

Spätholz

Auf das Frühholz folgende und im gleichen Jahr gebildete (Sommer), bei Laubhölzern meist porenärmere und bei Nadelhölzern besonders dunkle und harte Holzgewebe eines Jahrrings (vgl. Ringporigkeit).

Spaltleder

Die Lederhaut wird in der Gerberei in 2 - 3 Schichten gespalten: in den Narbenspalt, Mittelspalt und Fleischspalt. Der Narbenspalt, auch als Oberleder bezeichnet, hat die besten Gebrauchseigenschaften.

Spanplatten

Die Spanplatte ist hervorragend geeignet als Trägermaterial für Kastenmöbel, die furniert werden. Im Gestellbau dient die Spanplatte nicht als tragendes Material, sondern nur als Bekleidungsmaterial, das anschließend überpolstert und bezogen wird. Die Spanplatte wird hergestellt aus Laub- und Nadelhölzern (von Stamm-, Ast- oder Abfallholz), wobei auch schwache, also dünne Materialien verwendet werden können. Diese werden auf Spezialmaschinen in bestimmte Spandimensionen zerspant. Die Späne sollten dabei möglichst kreuz und quer liegen - dann wird die Platte fester. Anschließend werden diese Späne unter hohem Druck zu Platten verpresst. Diese Spanplatte zeichnet sich aus durch schadstoffarme Bindemittel (E1-Platte). (siehe auch Formaldehyd)

Sperrholzplatten

Unter Sperrholzplatten versteht man Furniere unterschiedlicher Stärke, die kreuzweise aufeinandergelegt, verleimt und verpresst werden. Diese fertigen Sperrholzplatten, mit Edelfurnieren verpresst, werden hauptsächlich im Kastenmöbelbereich, sowohl auch im Gestellbereich, eingesetzt. Sie zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit aus. Furnierplatten sind fester, maßhaltiger und formbeständiger als Vollholzplatten.

Spiegel

Spiegel ist ein hochwertiges Flachglas, Spiegelglas, vornehmlich Belegeglas, welches einseitig, vor allem auf chemischem Wege mit einer metallischen Silberschicht < 0,01 mm Dicke überzogen wird. Die Silberschicht wird durch eine Kupferschicht und einen organischen Schutzlack abgedeckt und geschützt (siehe DIN 1238). Spiegel werden in industrieller kontinuierlicher Fertigung hergestellt (Spionspiegel).

Spiegelschnitt

Bei einem Radialschnitt (siehe Radialfurnier) verlaufen die Markstrahlen quer zur Maserung. Insbesondere bei der Eiche sind diese meist deutlich sichtbar. Diese Erscheinung nennt man Spiegel.

Splintholz

Peripherer Mantel aller Bäume, der das Kernholz umschließt und selbst noch nicht „verkernt“ ist (z. B. durch spätere Einlagerung von Inhaltsstoffen). Seine Kapillaren leiten Wasser und Nährstoffe in die Baumkrone und speichern Zucker und Stärke im Parenchym. Bei den meisten Arten eine etwa 3 bis 5 cm breite Zone hellfarbigen Holzes bis zum Kambium (vgl. Reifholz).

Splintholzbaum

Der Splintholzbaum besteht nur aus hellem, saftführenden Splintholz und ist deshalb im gesamten Querschnitt von gleicher Farbe, Härte und Feuchtigkeit. Beispiele: Erle, Ahorn, Weißbuche, Birke.

Stacheln

Ausstülpung der obersten Zellschicht der Sprossachse. Keine Verbindung zum Leitsystem.

Stangenschloss

Siehe Drehstangenschloss

Stehvermögen

Bei Massivholzmöbeln sollte auf eine relative Luftfeuchtigkeit in der Wohnung von 45 - 55% geachtet werden. Bei dieser Luftfeuchtigkeit ist das Quell- und Schwundverhalten auf Grund der vorgenommenen Holztrocknung recht gering.

Stilmöbel

Im handelsüblichen Sinne versteht man darunter Möbel, die in ihrem äußeren Erscheinungsbild durch Stilmerkmale wie Ornamente und Profile vergangener Stilzeiträume nachempfunden werden. Dabei werden die Konstruktionen nach den heutigen modernen Methoden gefertigt.

Stockausschlag

Entsteht dadurch, dass "schlafende" Knospen am Stumpf eines gefällten Baumes austreiben.

Stollen

Zum überwiegenden Teil haben Stollen im Möbelbereich eine tragende Funktion. Sie bilden sozusagen das seitliche Gerüst des Möbels, an dem dann Rückwände, Türen, Fachböden, Schubkästen usw. je nach Bedarf befestigt werden und somit ein funktionsfähiges Möbel entsteht. Ein typisches Beispiel für den Einsatz von Stollen sind Stollenanbauprogramme im Wohnmöbelbereich. Stollen werden zumeist optisch von den anderen Möbelteilen abgesetzt. Sie verlaufen senkrecht durchgehend und führen bis zum Boden.

Streifen

Streifenförmig ist der Wechsel von Früh- und Spätholz, der sich nach einem Radialschnitt zeigt.

Struktur

Auch Zeichnung oder Maserung genannt.

Tangentialschnitt

Schnitt durch das Holzgewebe in Richtung längs der Stammachse außerhalb der Markröhre.

Taschenfederkern

Taschenfederkernmatratzen sind hochwertiger als Bonellmatratzen, da die Produktion aufwändiger ist, um die Liegeeigenschaften zu optimieren. Einzelne Federn werden in Stofftaschen eingenäht und diese in Reihen aneinander gesetzt. An ihren Berührungspunkten werden sie miteinander verklammert oder verklebt. Im Gegensatz zu Bonnellfederkernmatratzen geben hier nur die jeweils belasteten Federn nach, während die nicht beanspruchten Federn gespannt bleiben und den Liegenden stützen. Besonders hohen Komfort bietet die Tonnentaschenfederkernmatratze, eine Unterform der Federkernmatratze. Die in diesem Matratzenkern verwendeten Metallfedern haben eine bauchige Form und weisen damit eine höhere Flexibilität auf als herkömmliche Federkernmatratzen.

Technische Trocknung

Trocknung des Holzes unter künstlichen Klimabedingungen, meist in Kammern. Durch entsprechende Steuerung oder Regelung des Klimas können wesentlich niedrigere Endfeuchtigkeiten und kürzere Trocknungszeiten erreicht werden als bei der Freilufttrocknung (vgl.Holzfeuchte).

Teil- oder Modulrahmen

Hier ist der Rahmen über die gesamte Fläche mit den sog. Tellern ausgestattet, die nicht nur federnd nachgeben, sondern in alle Richtungen flexibel sind und somit eine verbesserte Anpassung an den Körper bieten. Die einzelnen Module bestehen in der Regel aus Kunststoff und sind auch in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich.

Teilaufgelöste Modulrahmen

Diese Unterfederung ist eine Kombination aus 2 Typen. Die klassischen Federholzleisten werden im Schulter und Beckenbereich durch aus Kunststoff hergestellte Module ersetzt. Je nach Hersteller tragen sie die Bezeichnungen wie "Teller", "Federmodul" oder "Kontaktpads".

Tellerwurzler (Flachwurzler)

Auch Senkerwurzel genannt, da sie sich flach wie ein Teller vom Stamm her ausbreitet.

Textur

Zeichnung des Holzes, abhängig von Wuchs und Wuchsfehlern, von Farbdifferenzierungen, von der Gewebestruktur und dem Faserverlauf (vgl. Ring-, Zerstreutporigkeit, Inhaltsstoffe, Zusammensetzung).

Tischlerplatten

besitzen eine dicke Mittellage aus nebeneinanderliegenden Leisten, die durch beidseitig quer aufeinandergeleimte Furniere abgesperrt werden, je mehr (schmalere) Leisten verwendet werden, desto fester ist die Platte.

Toleranzen

Toleranzen bei Möbeln sind bei der industriellen Serienproduktion fertigungstechnisch nicht zu vermeiden. Dabei handelt es sich um Konfektionsware, die in großen Stückzahlen und meist in Lohnakkord gefertigt wird. 

Das Gegenteil ist die Einzelanfertigung im Handwerk. Das gilt insbesondere für Funktionsmöbel. Der größte Teil an Toleranzen ist festgeschrieben in den Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V. mit dem Gütezeichen „Goldenes M“. 

Befinden sich die Abweichungen (Toleranzen) in Farbe, Maßen und Struktur usw. innerhalb der nationalen und internationalen Normen, so liegt kein Sachmangel vor. Es handelt sich dabei um „warentypische Eigenschaften“. Das sind hinzunehmende Produktions- und fertigungstechnische Abweichungen – fast immer kleinere optische Abweichungen, die auf Gebrauch, Nutzen, Funktion, Sicherheit und Lebensdauer keinen Einfluss haben.

Trauf

Waldmantel bzw. -saum, der den Wald vor Sturmschäden schützt; von hohem ökologischen Wert.

Treibhauseffekt

Kurzwellige Sonnenstrahlung erreicht die Erdoberfläche und wird reflektiert. Ihr Entweichen in den Weltraum wird durch Gase in der Atmosphäre abgeschwächt. Der natürliche Treibhauseffekt ist wichtig für die Erwärmung der Erde auf verträgliche Temperaturen. Durch Industrie und Verkehr steigt insbesondere die CO2-Konzentration in der Atmosphäre und der Treibhauseffekt wird gefährlich verstärkt, was Klimaänderungen hervorruft. In der Folge werden steigende Meeresspiegel, Abschmelzen von Gletschern und Verschieben von Klimazonen erwartet.

Trockenrisse

Trockenrisse sind beim Trocknen des Schnittholzes entstehende Risse. Sie können manchmal den Charakter von Bearbeitungsfehlern annehmen. Risse können je nach Faserverlauf gerade oder schräg verlaufen.

Türscharniere

Bei auftretenden Bewegungsgeräuschen sind die Gelenke und Drehpunkte mit Silikon-Spray oder harzfreiem Nähmaschinenöl zu behandeln. Das Nachjustieren von Türscharnieren sollte von Fachleuten erfolgen.

TV- und Multifunktionsteile

Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass für die Hitze absorbierenden Elektro- und Elektronikteile ausreichende Luftzirkulation gewährleistet ist. Bei Überhitzung kann es zu schwerwiegenden Folgeschäden kommen.

Umtriebszeit

Durchschnittlicher Zeitraum zwischen der Begründung (Anpflanzung oder Naturverjüngung) und der planmäßigen Ernte von Waldbeständen.

Unterfederungen

Matratzen und Unterfederung bilden eine Einheit und müssen deshalb optimal aufeinander abgestimmt sein. Nur so können sich die positiven Eigenschaften beider optimal entfalten und zu einem funktionalen Schlafsystem verbinden. Die Unterfederung soll unterstützend wirken, darf aber nicht zu starr sein, um sich den gesunden ständig wechselnden Schlafpositionen anpassen zu können. Grundsätzlich werden 3 Arten von Unterfederungen unterschieden: Federholzrahmen, teilaufgelöste Modulrahmen und Teller- oder Modulrahmen.

Vegetabile Gerbung

pflanzlich gegerbte Leder. Die Rinden, Früchte, Wurzeln, auch das Holz bestimmter Bäume enthalten Gerbstoffe, z.B. Eichen-, Fichten und Mimosarinde, die Fruchtschale des Tarabaumes, das Holz des Querbachobaumes.

Veloursleder

Gebrauchsoberfläche wird durch Schleifen auf der Fleischseite aufgeraut. Kann auch eine Prägestruktur aufweisen.

Nubukleder ist grundsätzlich auf der Narbenseite geschliffen.

Verbiss

Das Abfressen von Knospen, jungen Pflanzentrieben und Blättern durch Tiere.

Verdrehen

ist ein spiralförmiges Verziehen des Holzes (Deformierungsfehler).

Verkernung

Werden die Wasserleitbahnen (Leitbündel) des Stammes unterbrochen, lagert der Baum Kerninhaltsstoffe in den Zellwänden ein. Im Kernbereich bildet sich eine deutlich dunkle Färbung. Im Gegensatz zur Bildung eines Falschkerns durch Einschlüsse erhöht dieser Prozess der Verkernung die Dauerhaftigkeit des Holzes.

Verleimung

Um ausreichende Stabilität zu gewährleisten, verleimen wir die einzelnen Lamellen (nach DIN 68602) mit einem Weißleim zu fachgerechten Platten - sogenannten Leimholzplatten - die die Grundlage der späteren Möbel sind.

Verpackung

Ungefärbte Polyäthylen-Folie, die zu den umweltfreundlichen und recyclebaren Verpackungen zählt, wird durch ebenfalls vollständig recyclebarem Karton als Kantenschutz verstärkt.

Versiegelung

Letzte Schicht einer Oberflächenbehandlung, welche die Oberfläche vor äußeren Einflüssen, wie z. B. Kratzer, Schmutz, Feuchtigkeit usw. weitestgehend schützen soll.

Viskoelastische Schaummatratze

Diese Schaumstoffart wird auch Memory Foam genannt, da sich das Material an die Belastung erinnert und nach dem Aufstehen noch einige Sekunden lang der Körperabdruck zu sehen ist.

Diese Anpassung erfolgt dadurch, dass der Schaum auf Körperwärme und Körperdruck reagiert und ein Einsinken in die Matratze bewirkt. Viele Rückenprobleme und andere Beschwerden werden durch die druckreduzierte, ergonomische Lagerung des Körpers gemildert.

Ein Vorteil, den vor allem Bettlägerige zu schätzen wissen. Gesunden Menschen können Matratzen mit viskoelastischem Schaum lediglich bedingt empfohlen werden, da die entstehenden Schlafmulden sie darin behindern können, sich während des Schlafens ausreichend zu bewegen.

Die Nachteile der geringen Luftzirkulation können durch eine entsprechende Matratzenumhüllung gemildert werden. Bei Temperaturschwankungen empfiehlt es sich nicht, eine reine Viskoschaummatratze zu wählen. Daher werden inzwischen häufig Kaltschaummatratzen mit einer zusätzlichen oberen Lage Memory Foam hergestellt.

VOC-Richtlinie

= Volatile Organic Compounds

Hierbei handelt es sich um das Vorhaben der EU, die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen länderübergreifend zu reduzieren und gesetzlich zu regeln.

siehe auch Emissionslabel der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V.

Wachse

Wachs ist ein technologischer Sammelbegriff für Stoffe, die sich wachsartig verhalten. Ein Stoff wird als Wachs bezeichnet, wenn er:

- bei 20 °C knetbar, fest bis brüchig hart ist,
- eine grobe bis feinkristalline Struktur aufweist,
- farblich durchscheinend bis opak, aber nicht glasartig ist,
- bei über 40 °C ohne Zersetzung schmilzt,
- wenig oberhalb des Schmelzpunktes leicht flüssig (wenig viskos) ist,
- eine stark temperaturabhängige Konsistenz und Löslichkeit aufweist,
- unter leichtem Druck polierbar ist.

Wässern

Wässern ist eigentlich eine Vorbereitungsarbeit zum Beizen. Mit der Hilfe des Wässerns wird das Holz beizfähig gemacht.

Das Wässern hat die Aufgabe, zusammengedrückte Holzfasern (z.B. durch hobeln und schleifen) wieder aufzurichten und durch Zusätze im Wasser das Eindringen der Beize zu erleichtern. 

Massivhölzer werden mit sehr heißem Wasser, alle anderen Hölzer nur mit lauwarmem Wasser gewässert. Zum Wässern wird ein Schwamm verwendet, das Werkstück wird mit dem Schwamm gut angefeuchtet. Wichtig hierbei ist, dass kein Wasser auf dem Holz stehen bleibt.

Wandbeschaffenheit

Bei der Planung von Möbeln und Einrichtungen ist die „Tragfähigkeit“ des Wandmaterials von äußerster Wichtigkeit für die Sicherheit. Der Verkäufer und Monteur muss deshalb unbedingt bereits bei der Planung bzw. vor der Montage wissen, welche Wandmaterialien in einer Wohnung vorhanden sind. Im Zweifelsfall muss in Absprache mit dem Hausbesitzer, Vermieter, Verwalter etc. oder durch die Monteure eine Probebohrung durchgeführt werden.

Bei einer Selbstmontage ist unbedingt die Wandbeschaffenheit (Mauerwerk) zu prüfen und die vom Hersteller vorgeschriebenen Beschläge und Werkzeuge zu verwenden damit die Sicherheit gewährleistet ist.

Weichholz

siehe Nadelhölzer

Weide

Die meisten Weidearten wachsen in der gesamten nördlichen gemäßigten Zone bis zur Arktis in überwiegend feuchten Gebieten. An guten Standorten erreicht der Stamm einen Durchmesser von 40 bis 60 cm und Höhen über 25 m. Weidenholz ist biegsam,zäh, weich, sehr leicht und hat eine sehr gleichmäßige Struktur. Zur Verarbeitung sind aufgrund von drohenden Ausfaserungen scharfe Werzeuge wichtig. Die Rohdichte ist mit ca. 0,45g/cm3 sehr gering, was nur ein geringes Schwinden zulässt.

Weißleim

siehe PVAc und Leim

Wildleder

Gegerbte, auf der Rückseite geschliffene Haut vom Wild z.B. Hirsch, Reh, Elch... Die geschliffene Rückseite der Haut wird sichtbar als Gebrauchsfläche verarbeitet. Auf der Rückseite geschliffene Rindleder heißen: Veloursleder oder Rauleder. Nubukleder sind auf der Narbenseite samtartig feingeschliffene Rindleder.

Wimmerwuchs

Wimmerwuchs ist durch unregelmäßige, in verschiedenen Richtungen verlaufende Maserung im Holz gekennzeichnet (Qualitätsfehler).

Wölben

ist das Aufwölben des Holzes in der Breite, auch Schüsseln genannt (Deformierungsfehler).

Wurzelbrut

Vegetative (ungeschlechtliche) Vermehrung, bei der oberflächlich streichende Seitenwurzeln ausschlagen.

Xylem

Holzgewebe des Baumes, im Querschnitt zwischen der Markröhre und dem Kambium gelegen, das Nährstoffe und Wasser in der Pflanze transportiert, aber auch Stützfunktionen übernimmt (vgl. Rinde).

Zargen

horizontales Konstruktionselemente, welche die Beine eines Gestelles bei einem Polstermöbel bzw. Stuhl verbinden und somit einen Teil eines Gestelles bilden.

Zelle

biologischer Grundbaustein u. a. der Pflanzen (vgl. Fasern, Gefäße, Markstrahlen, Parenchym), bestehend aus Zellwand und Lumen (Zellinnenraum). Die Zellwand besteht aus mehreren Schichten, die in Struktur und chemischer Zusammensetzung (Anteil Cellulose, Hemicellulose, Lignin) variieren. Diese Variationsbreite bestimmt beim Holz (vgl. Xylem) sowohl die Rohdichte (vgl. Darrdichte) als auch den Fasersättigungsgrad (vgl. Arbeiten, Quellung, Schwindung, Holzfeuchte).

Zerstreutporigkeit

Im Querschnitt gleichmäßige Gewebestruktur ohne deutliche Zonenbildung durch Gefäße, weil diese gleichmäßig verteilt sind (vgl. Ringporigkeit, Textur).

Zusammensetzung des Holzes

Die Hauptbestandteile sind Cellulose (Farbe: weiß), Hemicellulosen und Lignin (Farbe: braun), aus denen die Zellwände aufgebaut sind. Dazu kommen wechselnde Mengen Holzinhaltsstoffe: Harze, Gerbstoffe, aromatische Verbindungen, Proteine, anorganische Bestandteile u. a. (vgl. Inhaltsstoffe).

Zweihäusig

= jede Pflanze einer Art hat entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten.

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