Massivholz-Abc

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... unter anderem Informationen zu dem Thema Massivholz, Holzarten, Oberfläche und Pflege u.v.m.

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DGM

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V. ist ein Zusammenschluss von Möbelherstellern und Zulieferfirmen.

Sie verleiht umweltfreundlichen Qualitätsmöbeln ihr Gütezeichen, denn Möbel sollen nicht nur schön, sondern müssen auch haltbar sein und dürfen der Gesundheit nicht schaden.

Doch solche Qualitäten sieht man Möbeln beim Kauf schwer an. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel sorgt hier für Durchblick, damit der Möbelkauf kein Risiko wird.

Sie lässt sich die Möbel ihrer Mitgliedsfirmen vom neutralen Möbelprüfinstitut der Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) auf Herz und Nieren prüfen. Nur Möbel, die diesen Test bestehen, enthalten das Gütezeichen. Gütegesicherte Möbel erkennen Sie am Gütezeichen (RAL) als Aufkleber oder Anhänger.

Nähere Auskünfte der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e. V. finden Sie unter
www.dgm-moebel.de

Drehstangenschloss

Hierbei handelt es sich um ein über die gesamte Türlänge verlaufendes Gestänge, das an drei Punkten mittels oben und unten befindlichen Klauen sowie unter Mitwirkung des Schlosses verriegelt.

Elektrostatische Aufladung

Statische Aufladung kann bei empfindlichen Personen eine schmerzliche Angelegenheit werden. Statische Aufladung hängt in erster Linie mit zu trockener Luft in Wohnräumen zusammen, vor allem in den Wintermonaten und in Kombination mit synthetischen Materialien, z. B. Teppichböden, Textilien, textilen Polsterbezügen, selten auch mit besonders lackierten Oberflächen. Schnelle Abhilfe schafft eine gründliche Befeuchtung des Teppichbodens und feuchtes (nicht tropfnasses!) Abwischen der Polsterbezüge.

ENNorm

Abkürzung für Europäische Norm. Hat den Status einer deutschen Norm.

Formaldehyd

Formaldehyd ist ein chemisch sehr einfach gebauter Stoff, der aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff besteht. (Summenformel CH2O). Technisch wird Formaldehyd durch Oxidation von Methan (Erdgas) oder Methanol (Methylalkohol) hergestellt. In der Natur wird Formaldehyd in geringen Mengen von bestimmten Pflanzen und Bäumen abgegeben. Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das Augen und Atemwege reizt. Es wird verwendet zum Desinfizieren, Konservieren und Sterilisieren, sowie für die Herstellung von Kunststoffen und Klebern. Kurz: Formaldehyd wird ausgesprochen vielseitig eingesetzt. Dementsprechend kann es fast allgegenwärtig sein - in Möbeln, Täfelungen und Wandverkleidungen, in Spanplatten und Sperrholz, in Desinfektions- und Reinigungsmitteln, in Kosmetika, Kleidung und Tabakrauch. Formaldehyd sollte dann gemessen werden, wenn beispielsweise neue Möbel angeschafft wurden und man seitdem unter Augenbrennen oder Schleimhautreizungen leidet. Oder wenn solche Beschwerden immer dann auftreten, wenn ein bestimmtes Reinigungsmittel verwendet wurde. Ein Einmalmessungsgerät von Formaldehyd gibt es in der Apotheke zu kaufen. Laut Bundesgesundheitsamt sollte die Formaldehyd-Konzentration in Innenräumen nicht über 0,1 ppm (parts per million) liegen. Das heißt: Unterhalb dieses Wertes ist keine Gefährdung durch Formaldehyd zu erwarten.

Geruch

Neue Produkte riechen anfänglich, das ist allgemein bekannt. Das kann je nach Material und Zusammensetzung einige Wochen oder Monate dauern. Hier hilft am besten häufiges Lüften oder feuchtes Abwischen mit einem verdünnten Reinigungsmittel oder im Handel erhältliche Geruchs-Neutralisierer (keine säurehaltigen Inhaltsstoffe). Anschließend ist Trockenreiben sehr wichtig. Bestimmte Produkte wie Leder oder Massivholz, behalten zeitlebens einen gewissen Eigengeruch.

Holzschutz

Als Holzschutz sind alle Maßnahmen zu verstehen, die zur Erhaltung und Verlängerung der Funktionstüchtigkeit und Gebrauchsdauer von Holz- und Holzwerkstoffprodukten dienen. Das bedeutet Anwendungen von Maßnahmen, die eine Wertminderung und/oder Zerstörung von Holz und Holzwerkstoffen - besonders durch Pilze, Insekten und Meeresschädlinge - verhüten sollen.

ISO

Als ISO wird die Internationale Normungsorganisation bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine weltweite Vereinigung nationaler Normungsinstitute. Mit ISO kennzeichnet man die hier entwickelten Normen, die dann unverändert in eine deutsche Norm übernommen werden.

Kristallglas

Kristallglas ist ein hochwertiges Wirtschafts- und Beleuchtungsglas. Es zeichnet sich durch seine Schwere und hohen Glanz aus. Durch das Planschleifen der Oberfläche wird das Glas kristallklar.

Leim / Weißleim

Der weiße Holzleim auf der Grundlage von Polyvinylacetat (Kurzzeichen PVAc) ist der Standardleim in allen Möbel- und Innenausbauwerkstätten. Sein wichtigstes Anwendungsgebiet ist die Montageverleimung. Auch dort, wo keine Heißpressen vorhanden sind, wird er auch zum Furnieren eingesetzt. Die einfache Verarbeitung und die lange Lagerfähigkeit machen ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Klebstoff. Als thermoplastischer Holzleim fehlt allerdings etwas, was ihm der duroplastische Harnstoffharzleim voraus hat: Die Beständigkeit der fertigen Leimfuge gegenüber Wärme und direkt einwirkendem Wasser. Der Abbindevorgang vollzieht sich ungleich einfacher als bei duroplastischen Leimen. Es kommt lediglich darauf an, das Dispersionsmittel Wasser so schnell wie möglich aus der Leimfuge herauszutreiben. Das geschieht durch Abgabe an die Luft (Verdunstung) und durch Aufnahme durch das Holz (Absorption).

Lichtechtheit

Das Maß der Lichtechtheit eines Stoffes wird mit UV-Licht aus Xenon Lampen (künstliches Tageslicht) getestet und in einer ISO-Norm ausgedrückt. Nachdem der Stoff über eine bestimmte Standardzeit dem Licht ausgesetzt worden ist, wird ein Farbvergleich durchgeführt. Die Standardmuster sind mit einer Skala von 1 bis 8 unterteilt, wobei 8 für „keine Verfärbung“ und 1 für „starke Verfärbung“ steht. Da die Verfärbung von Material unter Lichteinfluss nicht zu verhindern ist, ist eine 8 bei Möbelstoffen nicht zu erreichen. Die Qualifikation 3 – 4 wird im Allgemeinen als ausreichend lichtecht betrachtet. Die Lichtechtheit kann übrigens je nach Farbe variieren, weshalb nicht alle Farbnuancen verantwortlich zu realisieren sind.

Lichtechtheit (Lichteinwirkung bei Möbeln)

Als Lichtechtheit bezeichnet man die Resistenz von einem Material gegenüber der Einwirkung von Licht (insbesondere Sonnenschein, Tageslicht, Halogen-Beleuchtung usw.). Solche Lichtquellen und insbesondere Sonnenlicht verändern Oberflächen, speziell Holzoberflächen, Naturmaterialien (z.B. Baumwolle) oder Leder.  Diese Art von "Sonnenbrand" führt durch den chemischen Aufbau zu Farbveränderungen. Naturhölzer können nachdunkeln oder vergilben, gebeizte Hölzer können ausbleichen. Wertvolle Möbel müssen vor extremer Lichteinwirkung geschützt werden, da eine "absolute" Lichtechtheit nicht zu erreichen ist.  Die Urgewalt der Sonne verändert alle Materialien! Besondere Vorsicht ist deshalb in hellen Südzimmern mit viel Glas geboten, dort sollten bei direkter Sonneneinstrahlung Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden, da sonst eine Oberfläche schon nach relativ kurzer Zeit an den beschienenen Stellen heller oder dunkler werden kann. Solche "farblichen Veränderungen" haben allerdings auf den Gebrauch oder die Lebensdauer keinen Einfluss.

Lisene

Senkrechter, sich von der Front leicht abhebender und als Gliederung bzw. Trennung dienender Streifen.

Luftfeuchtigkeit, Heizung, Raumklima

Holz beispielsweise ist ein natürlicher Werkstoff, der ständig den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft aufnimmt und wieder abgibt. Darum sollten Massivholzmöbel keiner extrem hohen oder zu geringen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Massivholzmöbel sind für eine Fußbodenheizung nicht geeignet oder es muss ein besonderer Schutz erfolgen. Das Holz beginnt sonst zu arbeiten, sich zu verziehen, schrumpft, offene Leimfugen oder Risse können entstehen. Das Raumklima, das für Menschen und Pflanzen am besten ist, sollte nach Medizin und Wissenschaft Jahresdurchschnittswerte von 45-55% rel. Luftfeuchtigkeit bei 18-21° Celsius aufweisen. Kurzfristige Abweichungen von diesen Empfehlungswerten schaden nicht sofort, längere Zeiträume mit zu extremen Werten sollten jedoch unbedingt vermieden werden. Es empfiehlt sich deshalb, im Raum ein Thermometer und ein Hygrometer anzubringen.

Massivholz

Massives Holz ist ein Phänomen; "es arbeitet immer". Massivholz ist eines der vielfältigsten, edelsten und schönsten Naturprodukte, die für Möbel und Inneneinrichtungen verwendet werden.

Es ist sprichwörtlich ein "uriges Unikat". Hier zeigt die Natur dem Menschen, dass sie nur schwer zu bändigen ist. Nicht das massive Holz stellt sich auf den Menschen und seine Wohnung ein, sondern genau umgekehrt. Der Mensch muss sein Wohnklima auf die Natur und seine Eigenschaften einstellen.

Antiquitätenbesitzer wissen das genau. Was für das Holz unerlässlich ist, ist auch für den Menschen besonders wichtig: Das Wohn- und Raumklima sollte im Jahresdurchschnitt 45 - 55 % relative Luftfeuchtigkeit betragen.
Auch dann sind ein "Arbeiten, Verziehen, Quellen und Schwinden oder kleine Risse" nicht zu vermeiden. 

Die ausgesuchten Hölzer für den weltweiten Möbelbau stammen inzwischen weitgehend aus kontrollierter Forstwirtschaft. Über die vielen Sonderhölzer z.B. Asteiche, Kernbuche, Weide etc. ist die Produktinformation eine wertvolle Hilfe näheres über die einzelnen Eigenschaften der Hölzer zu erfahren.

Hinweis: Toleranzen bei Massivholz, z.B. Maß-, Farb- oder Strukturabweichungen, können bereits im Neuzustand d.h. bei Lieferung vorhanden sein.

Massivholzmöbel

Möbel sind nur dann als massiv zu bezeichnen, wenn alle Teile - außer Rückwände und Schubkastenböden - aus der angegebenen Holzart hergestellt und nicht furniert sind (DIN 68871). Um die Stabilität zu verbessern, werden sogenannte Leimholzplatten als Basis für Massivholzmöbel genutzt. In einem aufwendigen Produktionsverfahren werden einzelne Lamellen mit schadstofffreiem Leim an Kopf und/oder Seite zusammengesetzt. Diese Lamellen können in Breite und Länge unterschiedlich sein. Es ist handelsüblich, holzbedingte Fehler durch Ersetzen von Astspots und/oder Lamellos zu beseitigen.

Nachhaltige Forstwirtschaft

In heimischen Wäldern wird seit über 300 Jahren nach dem Prinzip der "Nachhaltigkeit" gewirtschaftet. Das bedeutet: Es wird nur so viel Holz geerntet wie nachwächst. Der Wechsel von jungen und alten Bäumen macht den Wald vital und hält ihn stabil.

Durch diese Weitsichtigkeit unserer Vorfahren wachsen in Deutschlands Wäldern jede Sekunde über 2 Kubikmeter Holz nach. Wir könnten also weit mehr Holz nutzen als wir es tun.

Nachhaltigkeit

Gesetz der Nachhaltigkeit. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet, dass der natürliche Holzzuwachs größer als die Menge des eingeschlagenen Holzes sein muss. In Deutschland beispielsweise sind auf 10,74 Mio. Hektar Waldfläche derzeit 57,4 Mio. cbm Holz nachhaltig forstlich nutzbar. Der tatsächliche Einschlag betrug im vergangenen Jahr jedoch nur 42,4 Mio. cbm, so dass die Grenze der Nachhaltigkeit sogar um rund 15 Mio. cbm unterschritten wurde. Der gesamte Holzvorrat in Deutschland beträgt gegenwärtig etwa 2,88 Milliarden cbm. Eine moderne, nachhaltige Forstwirtschaft ist heute jedoch mehr, als nur die Überschussbilanz von Holzzuwachs und -entnahme zu sichern. Der Artenreichtum des Waldes an Tieren und Pflanzen muss ebenfalls erhalten bleiben. Deshalb beschäftigt sich die Forstwirtschaft intensiv mit dem Naturschutz, mit der Erhaltung der biologischen Vielfalt. Im Sprachgebrauch hat sich daher inzwischen für Nachhaltigkeit der etwas umfassendere Begriff „sustainable development” eingebürgert – für einen Naturkreislauf, der niemals enden muss.

Naturharze

Fossile (versteinerte) Harze, z.B. Bernstein

Rezentfossile (frisch versteinerte) Harze, z.B. Kopale 

Rezente (frische) Harze, z.B. Dammar, Kolophonium, Schellack

Naturlacke

Definition nach DIN 55945. Naturlacke sind Beschichtungsstoffe aus in der Natur entstandenen Komponenten, die nachträglich weder chemisch modifiziert, noch in ihrer Struktur verändert worden sind und die keine künstlich hergestellten Komponenten enthalten.

Oberfläche

Die natürliche Schönheit des Holzes wird durch die Behandlung mit wertvollen Ölen zur Vollendung gebracht. Die Rohstoffe der Öl-/Wachsmischungen sind uns von der Natur „geschenkt“ worden und damit natürlichen Ursprungs. Bei geölten Oberflächen dringt das Öl optimal in den Holzuntergrund ein und bildet nach oxidativer Trocknung eine sehr gute Verbindung. Das Holz bleibt atmungsaktiv und fördert damit nachhaltig gesundes Wohnen. Diese Öle erfüllen die hohen Anforderungen der EN 71-3 hinsichtlich des Schwermetallgehalts. Weiterhin enthält das Produkt keinen Formaldehyd, keine Holzschutzmittel und keine gefährlichen Stoffe entsprechend dem Anhang zum § 1 der Chemikalienverbotsverordnung. Ein Zertifikat vom Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) ist sehr empfehlenswert.

Oberflächenpflege

Für die Werterhaltung der Massivholzmöbel ist eine regelmäßige Pflege wichtig. Möbel sollten sorgfältig mit einem Baumwolltuch gereinigt und Flecken mit einem nebelfeuchten Tuch und etwas Neutralseife entfernt werden. Hierbei würde ein Eindringen von zu viel Feuchtigkeit dem Möbelstück schaden.Die optimale Pflege bietet ein Pflegeset, welches entsprechende Materialen beinhaltet (Verwendung nach Gebrauchsanweisung).

Ölbehandelte und gewachste Oberflächen

Zur Langzeitpflege dient entsprechendes Spezialöl bzw. Wachs. Auffrischen vor oder nach der Heizperiode, aber höchstens ein- bis zweimal im Jahr ist zu empfehlen. Bei der Glas- und Spiegelreinigung dürfen fettlösliche Glasreinigungsmittel nicht mit geölten Oberflächen in Kontakt kommen. Vor dem Nachölen/Wachsen zuerst die Oberflächen reinigen.

PEFC

"Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes". Dieses Gütezeichen ist ein Nachweissystem zur Überprüfung der Herkunft des Holzes. Es wird nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zertifiziert und ermöglicht einen lückenlosen Nachweis vom Wald bis zum Endprodukt.

www.pefc.de

PVAc

Polyvinylacetat synthetischer, thermoplastischer, formaldehydfreier Standardleim in allen Möbel- und Innenausbauwerkstoffen.

RAL-GZ 430

Allgemeine Güte- und Prüfbestimmungen für Möbel, mit Güte- und Prüfbestimmungen für Schutz von Umwelt und Gesundheit.

Schiebetüren

Hänge- und Gleitschienen sind mit einem trockenen Tuch und Staubsauger zu reinigen. Die übrigen Teile sind wartungsfrei. Die Fronten, Holz- oder Kunststoffteile sind nach den Herstellerangaben zu pflegen bzw. zu reinigen.

Schiffchen

Kleine Holzstückchen in Schiffchenform zur Ausbesserung von kleinen Holzfehlern, z. B. Harzgallen

Toleranzen

Toleranzen bei Möbeln sind bei der industriellen Serienproduktion fertigungstechnisch nicht zu vermeiden. Dabei handelt es sich um Konfektionsware, die in großen Stückzahlen und meist in Lohnakkord gefertigt wird. 

Das Gegenteil ist die Einzelanfertigung im Handwerk. Das gilt insbesondere für Funktionsmöbel. Der größte Teil an Toleranzen ist festgeschrieben in den Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V. mit dem Gütezeichen „Goldenes M“. 

Befinden sich die Abweichungen (Toleranzen) in Farbe, Maßen und Struktur usw. innerhalb der nationalen und internationalen Normen, so liegt kein Sachmangel vor. Es handelt sich dabei um „warentypische Eigenschaften“. Das sind hinzunehmende Produktions- und fertigungstechnische Abweichungen – fast immer kleinere optische Abweichungen, die auf Gebrauch, Nutzen, Funktion, Sicherheit und Lebensdauer keinen Einfluss haben.

Verleimung

Um ausreichende Stabilität zu gewährleisten, verleimen wir die einzelnen Lamellen (nach DIN 68602) mit einem Weißleim zu fachgerechten Platten - sogenannten Leimholzplatten - die die Grundlage der späteren Möbel sind.

Versiegelung

Letzte Schicht einer Oberflächenbehandlung, welche die Oberfläche vor äußeren Einflüssen, wie z. B. Kratzer, Schmutz, Feuchtigkeit usw. weitestgehend schützen soll.

VOC-Richtlinie

= Volatile Organic Compounds

Hierbei handelt es sich um das Vorhaben der EU, die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen länderübergreifend zu reduzieren und gesetzlich zu regeln.

siehe auch Emissionslabel der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V.

Wachse

Wachs ist ein technologischer Sammelbegriff für Stoffe, die sich wachsartig verhalten. Ein Stoff wird als Wachs bezeichnet, wenn er:

- bei 20 °C knetbar, fest bis brüchig hart ist,
- eine grobe bis feinkristalline Struktur aufweist,
- farblich durchscheinend bis opak, aber nicht glasartig ist,
- bei über 40 °C ohne Zersetzung schmilzt,
- wenig oberhalb des Schmelzpunktes leicht flüssig (wenig viskos) ist,
- eine stark temperaturabhängige Konsistenz und Löslichkeit aufweist,
- unter leichtem Druck polierbar ist.

Wandbeschaffenheit

Bei der Planung von Möbeln und Einrichtungen ist die „Tragfähigkeit“ des Wandmaterials von äußerster Wichtigkeit für die Sicherheit. Der Verkäufer und Monteur muss deshalb unbedingt bereits bei der Planung bzw. vor der Montage wissen, welche Wandmaterialien in einer Wohnung vorhanden sind. Im Zweifelsfall muss in Absprache mit dem Hausbesitzer, Vermieter, Verwalter etc. oder durch die Monteure eine Probebohrung durchgeführt werden.

Bei einer Selbstmontage ist unbedingt die Wandbeschaffenheit (Mauerwerk) zu prüfen und die vom Hersteller vorgeschriebenen Beschläge und Werkzeuge zu verwenden damit die Sicherheit gewährleistet ist.

Weißleim

siehe PVAc und Leim

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