Massivholz-Abc

Die Suche hat ein Ende. In unserem Massivholzmöbel-ABC finden Sie...

... unter anderem Informationen zu dem Thema Massivholz, Holzarten, Oberfläche und Pflege u.v.m.

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Abfärben

Nicht farbechte Textilien können durch Körperwärme, Feuchtigkeit usw. abfärben. Das passiert häufig bei hellen Bezügen auf Polsterteilen, aber auch schon bei naturbelassenen Holzflächen, Stühlen, Bänken usw. Ursache sind demzufolge in der Regel die Textilien und nicht das Polstermöbel. Das gilt auch für Rau- oder Veloursleder.

Beize/beizen

Färben von Holzoberflächen durch Farbstoffe in Form von Flüssigkeiten bzw. Gasen. Vor dem Beizen des Holzes wird dieses geschliffen und anschließend die Oberfläche staubfrei gemacht. Beim Auftragen der Beize werden weiche Holzflächen dunkler, harte Flächen bleiben heller.

Bienenwachs

Bienenwachs ist ein Ausscheidungsprodukt aus den Drüsen der Honigbiene und wird aus den Wachswaben des Bienenstockes gewonnen. Es wird hauptsächlich für die Herstellung von hochwertigen Kerzen, Salben und kosmetischen Cremes verwendet.

Bienenwachs findet ebenfalls als Oberflächenveredelung im Möbelbau Anwendung.

Bleichen

Durch Bleichen werden Holzflächen und Flecken aufgehellt. Als Bleichmittel werden u. a. Salmiakgeist, Salzsäuren sowie spezielle Bleichbeizen verwendet.

Bürsten

Bürsten ist eine spezielle Bearbeitungstechnik von Oberflächen, bei der die weichen Holzfasern nach dem Wässern herausgebürstet werden und somit eine strukturierte Oberfläche entsteht.

Carnaubawachs

ist pflanzlichen Ursprungs und ein nachwachsender Rohstoff - ursprünglich aus Brasilien stammend. Carnaubawachs wird von den Blättern der Carnaubapalme gewonnen und auch für pharmazeutische und kosmetische Zwecke verwendet, z.B. zum Dragieren von Süßigkeiten und für Lippenstifte.

Cold-Check-Test (Kälteschock)

Test zur Untersuchung der Elastizität und des Haftvermögens von Oberflächenmaterialien im Temperaturwechsel.

Ein Zyklus = 1 Stunde im Ofen bei 50°C
1 Stunde bei minus 20°C

Geprüft werden Bauteile als Gesamtwertung bis zur Rissbildung.

Fette Öle

Fette Öle sind nichtflüchtig und werden in 3 Gruppen unterteilt:

Trocknende Pflanzenöle (z.B. Leinöl, Holzöl, Safloröl) reagieren mit Luftsauerstoff und bilden nach Tagen einen widerstandsfähigen Lackfilm.

Halbtrocknende Pflanzenöle (z.B. Sojaöl, Rapsöl) bilden nach Tagen nur einen weichen Film.

Nichttrocknende Pflanzenöle (z.B. Olivenöl, Kokosfett) bilden keinen trockenen Film.

Finish

Unter Finish versteht man meistenteils die Endbehandlung einer Oberfläche. Unter Umständen kann jedoch auch die gesamte Oberflächenbehandlung gemeint sein.

Grundierung

Auf eine Holzoberfläche wird mit einem eindringfähigen Lack die Grundierung aufgetragen. Nach Abschluss dieses Vorganges richten sich die in früheren Arbeitsgängen angeschnittenen Fasern auf und werden nach dem Trocknen in einem weiteren Arbeitsgang dann angeschliffen. Zudem hat sie den Zweck, Holzzellen zu füllen und zu verfestigen und einen Verbund zwischen Holzoberfläche und Lack herzustellen. Sie schützt das Holz vor vorzeitigem Vergilben und Altern.

Proterra

Der Name steht für eine ganze Palette an Möglichkeiten zur ökologischen Oberflächenbehandlung. Proterra ist ein umfassendes Öl-, Wachs- und Harz-Sortiment, dessen Qualität durch Zertifikate bestätigt wird. Aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und im hochmodernen Testlabor erprobt, schonen diese Produkte vorhandene Ressourcen und schaffen gleichzeitig die Voraussetzung für ein gesundes Wohnen.

Schellack

Ein Produkt, das aus den tierischen Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen wird. Das Wort Lack stammt von dem indischen Wort Laksha = hunderttausende. Hunderttausende von Lackschildläusen überziehen die Zweige der Sträucher und Bäume mit zentimeterdicken Harzkrusten (Stocklack), die geerntet und von Verunreinigungen befreit werden.

Schellack findet u.a. Verwendung in der Lebensmittelindustrie (z.B. zur Beschichtung von Zitrusfrüchten, Konfekt und Kaugummi), in der Pharmaindustrie (als Überzugsmittel für Dragees) und in der Kosmetikindustrie (z.B. für Haarsprays, Shampoos und Nagellacke).

Seit vielen Jahrhunderten wird Schellack in Lacken und Farben verwendet.

In Proterra-Produkten ist er ein wichtiger Bestandteil für die Oberflächenbehandlung von Kinderspielzeug, Möbeln, Profilbrettern, Türen, Paneelen und Fußböden.

Schiefer

Der Name kommt aus dem griechischen von "schizo" = spalten, und beschreibt eine wesentliche Eigenschaft nämlich die Spaltbarkeit in Platten von einigen Millimetern bis mehrere Zentimeter Dicke.

Fast immer haben die besten und robustesten Qualitäten einen aufwendigeren Abbau, da sie in tieferen Schichten liegen. Bekannte Namen sind u.a. Holzmadener Ölschiefer, Porto-Schiefer, Südafrikanischer und Brasilianischer Buntschiefer.

Sikkative

Sikkative sind Trockenstoffe (z.B. Calcium, Kobalt- und Zirkoniumseifen) und werden zur Beschleunigung des Trocknungsvorganges eingesetzt. Die Trocknungszeit von nicht sikkativem Leinöl beträgt 4 Tage. Sikkatives Leinöl trocknet nach etwa 12 - 18 Stunden.

Sonderfarben / Sonderbeiztöne

Eine „absolute“ Farb- und Strukturgleichheit bei Sonderanfertigungen ist fertigungstechnisch bei industrieller Fertigung nicht möglich.

Technische Trocknung

Trocknung des Holzes unter künstlichen Klimabedingungen, meist in Kammern. Durch entsprechende Steuerung oder Regelung des Klimas können wesentlich niedrigere Endfeuchtigkeiten und kürzere Trocknungszeiten erreicht werden als bei der Freilufttrocknung (vgl.Holzfeuchte).

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